Einfluss der Spanflächenrauheit beim Wälzfräsen
Projektleiter:
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Ziel dieser Studie ist es, die Potenziale zu ermitteln, inwiefern eine optimierte Oberflächenbeschaffenheit der Spanfläche die Standwege beim Wälzfräsen verlängern und somit einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten kann. Um diese Zielsetzung zu erreichen, werden drei spezifische Rauheitsgrade (Rz = 5 µm, Rz = 2,5 µm und Rz < 1 µm) der Spanfläche analysiert. Zusätzlich wird der Einfluss der Schleifriefenrichtung auf den Werkzeugverschleiß bewertet. Die Basis für die Verschleißuntersuchungen liefern systematische Schlagzahnversuche mit einer Schrägverzahnung im kleinmoduligen Bereich (mn = 2,7 mm). Als Werkzeugsubstrat werden PM-HSS und Hartmetall mit einer AlCrN-Beschichtung verwendet. Ferner erfolgt eine Untersuchung der Auswirkungen dieser Oberflächenbeschaffenheiten unter verschiedenen Prozessbedingungen, wobei Schnittgeschwindigkeit, maximale Kopfspanungsdicke und Art der Bearbeitung (Trocken/Nass) als variable Parameter betrachtet werden. Auf Basis der Ergebnisse der Experimente wird eine ökonmische Betrachtung erfolgen, wobei die Auswirkungen einer erhöhten Werkzeugstandzeit auf die anteiligen Werkzeugkosten des Prozesses bestimmt werden. Zusätzlich werden Anwendungsempfehlungen im Umgang mit der Oberflächenbeschaffenheit der Spanfläche hinsichtlich des Werkzeugverschleißes gegeben.
Dieses Projekt wird von der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. gefördert.
Dieses Projekt wird von der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. gefördert.
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. habil. Matthias Hackert-Oschätzchen
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Institut für Werkstoffe, Technologien und Mechanik
Universitätsplatz 2
39106
Magdeburg
Tel.:+49 391 6758568
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