Charakterisierung mittels DED-Draht hergestellter Wandstrukturen für die Vorhersage des Ermüdungsverhaltens
Projektleiter:
Dr.-Ing. Manuela Zinke , Dr.-Ing. Hoche Holger
Projektbearbeiter:
Dr.-Ing. Minh Hoang,
M.Sc. Christian Hübner
Finanzierung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie;
Das Ziel des Projekts besteht in der Vorhersage der Prüfstückeigenschaften (zyklische und quasi-statische mechanische Eigenschaften) in Abhängigkeit des Prüfstückzustands (Oberflächenbeschaffenheit, Eigenspannungen, Mikrostruktur) in Abhängigkeit verschiedener Fertigungsstrategien (ohne mechanische Nachbearbeitung) für DED-AW gedruckte Bauteile aus austenitischem CrNi-Stahl und naturharter AlMnMg-Legierung. Durch die Entwicklung von angepassten, wissenschaftlich-technisch abgesicherte Prüfmethoden lassen sich darüber hinaus die Vorteile der additiven Fertigung, wie z. B. der Umgang mit freiformgenerierten Wandstrukturen und as built Oberflächen prüf- und nutzbar machen. Die Ergebnisse tragen zu einer erheblichen Senkung des notwendigen Nachbehandlungs- und Prüfaufwandes, zur Verbesserung der Bauteilsicherheit, zur Reduzierung der Prozesskosten und zur Erhöhung der Akzeptanz von DED-AW gefertigten Bauteilen mit hohen Sicherheitsanforderungen bei. Insbesondere im Druckgerätebereich sind DED-AW-Verfahren aufgrund ihrer Materialvielfalt, hohen Fertigungsgeschwindigkeit und dem effizienten Materialeinsatz vielversprechend. Die hier oft typischen geringen Stückzahlen, fügeintensiven Bauteile und/oder nötigen Reparaturen ergeben mitunter deutliche zeitliche und finanzielle Vorteile gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren.
Jedoch stehen den KMU bis dato keine praxistauglichen Regelwerke und Richtlinien mit entsprechenden Kennwerten zur Auslegung additiv gefertigter Druckgeräte zur Verfügung. Dies verhindert aktuell eine sichere und standardisierte Herstellung von drucktragenden AM-Komponenten. Ziel des Projektes ist es daher auch, die wesentlichen Erkenntnisse in einschlägige Normungsvorhaben, wie z. B. NA 145 DIN – Normenausschuss Werkstofftechnologie (NWT), NA 145 04 02 01 GAK „Additive Fertigung – Gemeinschaftsarbeitskreis NWT/NAM/NAS/FNCA/NAA/NARD, Additiv gefertigte Bauteile unter der Druckgeräterichtlinie“ einfließen zu lassen.
Jedoch stehen den KMU bis dato keine praxistauglichen Regelwerke und Richtlinien mit entsprechenden Kennwerten zur Auslegung additiv gefertigter Druckgeräte zur Verfügung. Dies verhindert aktuell eine sichere und standardisierte Herstellung von drucktragenden AM-Komponenten. Ziel des Projektes ist es daher auch, die wesentlichen Erkenntnisse in einschlägige Normungsvorhaben, wie z. B. NA 145 DIN – Normenausschuss Werkstofftechnologie (NWT), NA 145 04 02 01 GAK „Additive Fertigung – Gemeinschaftsarbeitskreis NWT/NAM/NAS/FNCA/NAA/NARD, Additiv gefertigte Bauteile unter der Druckgeräterichtlinie“ einfließen zu lassen.
Kooperationen im Projekt
- Technische Universität Darmstadt, Zentrum für Konstruktionswerkstoffe (MPA-IfW), Staatliche Materialprüfungsanstalt Darmstadt, Fachgebiet und Institut für Werkstoffkunde
- Linde GmbH / Linde Engineering, Pullach i.Isartal, Frau Dr.-Ing. Kati Schatz
- FRONIUS International GmbH, Pettenbach, Dipl.-Ing. Manfred Schörghuber
- Siemens Energy Global GmbH & Co. KG, Berlin, Dipl.-Ing. Lars Richter
- MIGAL.CO GmbH, MIGAL.CO GmbH, Dipl.-Ing. Robert Lahnsteiner
- TÜV Rheinland Industrie Service GmbH, Köln, Dr.-Ing. Gunther Sproesser
Kontakt
Dr.-Ing. Manuela Zinke
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Institut für Werkstoffe, Technologien und Mechanik
Universitätsplatz 2
39106
Magdeburg
Tel.:+49 391 6758513
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