Spielen mit dem liberalen Frieden: Die Analyse der Postkonfliktgesellschaft im Videospiel Disco Elysium als narratives Lehrmittel
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In diesem Projekt wird das Potenzial des hochgelobten Videospiels Disco Elysium als Lehrmittel für die (kritische) Friedensbildung im politikwissenschaftlichen Unterricht untersucht. Der Artikel geht davon aus, dass das Videospiel, das in der konfliktreichen Stadt Revachol nach der Revolution bzw. Intervention spielt, einen analytischen Rahmen für Seminare bieten kann, die sich mit den Schwierigkeiten der Friedensschaffung in Gesellschaften nach internationalen Interventionen und internen Kriegen beschäftigen. Durch den Einsatz des Spiels als narratives Lehrmittel, das sich auf die narrativen Elemente des Settings, der Charakterisierung und der Handlung konzentriert, bietet es den Studierenden die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie die bestehende Dynamik von Macht, ausländischer Intervention, wirtschaftlicher Verzweiflung und sozio-politischer Fragmentierung zum Scheitern und zu unbeabsichtigten Folgen liberaler friedensschaffender Projekte beiträgt. Während die Analyse die Parallelen zwischen der kritischen Literatur zur Friedenskonsolidierung und dem Spiel aufzeigt, die beide unbeabsichtigte Folgen und das unvermeidliche Scheitern liberaler Friedenskonsolidierung betonen, argumentiert das Projekt, dass die Spiele mehr bieten können als die kritische Literatur, da sie eine Geschichtenwelt jenseits der Realität bieten, die frei von den begrenzenden Grenzen des "Realistischen" ist. Die Möglichkeiten der Interaktion und Entscheidungsfindung bieten einen Aufhänger für Gruppendiskussionen über hochpolitische Themen in einer fiktiven Umgebung, die die Schüler dazu ermutigt, den Fesseln ihrer eigenen Politik zu entkommen. Die fiktive Welt des Videospiels Disco Elysium kann den Schülern die Möglichkeit bieten, über den Tellerrand hinauszuschauen, indem sie "unrealistische" Möglichkeiten und alternative Formen der liberalen "Friedenskonsolidierung" in Betracht ziehen.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Kontakt
Prof. Dr. Alexander Spencer
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Humanwissenschaften
Institut II: Gesellschaftswissenschaften
Zschokkestr. 32
39104
Magdeburg
Tel.:+49 391 6756657
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