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DZPG - JE3: Modifizierung maladaptiver sozialer Interaktions- und Synchronisationsmuster
Projektbearbeiter:
Anne Albrecht, Sanja Bauer Mikulovic
Finanzierung:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt;
Während sich die Untersuchung psychischer Erkrankungen in der Regel auf die beeinträchtigte Funktionalität einer Indexperson (Patient) konzentriert, sind viele psychische Störungen durch eine ausgeprägte Störung der sozialen Interaktion gekennzeichnet. Ziel des TP3 ist es, funktionale und dysfunktionale Beziehungsmuster sowie deren neuronale, peripher-physiologische und verhaltensbezogene Korrelate als Prädiktoren und Endpunkte psychischer Störungen zu untersuchen. Aufbauend auf der ersten Förderperiode werden wir vier Arbeitspakete (WPs) realisieren. Das erste Arbeitspaket wird die neuronale und verhaltensbezogene Synchronisation in gesunden, gestörten und pathologischen sozialen Interaktionen untersuchen und ihre Funktion als Prädiktoren für psychische Erkrankungen und ihre Veränderbarkeit durch Therapie und Intervention erforschen. Im zweiten WP werden wir die bidirektionale empathische Stressansteckung innerhalb von Dyaden und Familien untersuchen, wobei wir nicht nur etablierte hormonelle Marker, sondern auch neurologische und verhaltensbezogene Indizes der Stressansteckung untersuchen werden. Die Identifizierung der familiären "Epizentren" der Stressübertragung wird ein zentrales Ziel von WP2 sein. Im dritten Arbeitspaket werden wir uns auf die Hirnaktivität und die Rolle der Neuropeptide bei Gruppeninteraktionen in "Mäusestädten" konzentrieren und damit Fragen aufgreifen, die in Studien am Menschen aufgeworfen wurden. Unsere vorläufigen Ergebnisse deuten auf stabile prosoziale Persönlichkeiten in Mäusegruppen hin, und wir werden nun untersuchen, wie chronischer Stress die Verhaltensaktivität auf einer gehirnweiten Ebene sowie in definierten peptidergischen Schaltkreisen, die mit Resilienz in Verbindung stehen, beeinflusst.
Unsere menschlichen Teilprojekte interagieren durch personelle Überschneidungen und ähnliche Methoden, wodurch Synergien entstehen, aber auch durch die Entwicklung eines Instrumentariums zur Messung des Sozialverhaltens sowie durch das Ziel, eine Theorie der Synchronisierung sozialer Prozesse unter allostatischer Belastung zu entwickeln. Sie stützen sich auf spezifische Biomarker, Schaltkreise und Verhaltensweisen, die in relevanten Mausmodellen in WP3 identifiziert wurden, während die Tiermodelle durch die in den Studien zur sozialen Interaktion beim Menschen entwickelten Instrumente und Theorien weiter verfeinert werden.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 27.03.2026
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