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Einsatz neuronaler Ressourcen für die zeitliche Aufmerksamkeit in allen Sinnen
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Unser Zeitgefühl ist allgegenwärtig und untrennbar damit verbunden, wie wir uns mit der Welt um uns herum auseinandersetzen. Wenn wir auf die zeitliche Struktur achten, können wir uns optimal auf wahrscheinliche zukünftige Ereignisse vorbereiten. Trotz dieser Bedeutung sind die Art und Weise, wie Zeitaspekte im Gehirn repräsentiert werden, und die neuronalen Ressourcen, die für die Verarbeitung zeitlicher Informationen eingesetzt werden, noch nicht gut verstanden. In der ersten Förderperiode haben wir ein artenübergreifendes Verhaltensparadigma etabliert und wichtige kortikale Netzwerke identifiziert, die die präzise Extraktion zeitlicher Strukturen im Kontext des statistischen Lernens unterstützen. Bei allen Spezies wurde eine Erwartung über die zeitliche Struktur von sensorischen Ereignissen über Versuche hinweg akkumuliert und führte zu schnelleren Reaktionszeiten. Zu den wichtigsten Netzwerken, die diese Aufgabe unterstützen, gehören parietale und präfrontale kortikale Regionen sowohl bei Menschen als auch bei Mäusen, wobei spezifische Verhaltensstrategien zur Vorhersage der zeitlichen Struktur mit mikrostrukturellen Veränderungen in parietalen Regionen und subkortikalen Strukturen bei Menschen sowie mit Veränderungen der funktionellen Konnektivität auf Schaltkreisebene bei Mäusen korrespondieren. Auf der Einzelzellebene konnten zeitliche Erwartungen aus der neuronalen Aktivität im parietalen Kortex der Maus entschlüsselt werden, was auf die Bedeutung dieser Region für die prädiktive Verarbeitung der zeitlichen Struktur hinweist. Bemerkenswerterweise wurde die Aktivierung in Unterregionen des Hippocampus und verwandten kortikalen Netzwerken der hinteren Mittellinie (Precuneus/retrosplenialer Kortex) durch den zeitlichen Kontext beeinflusst, wobei es Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Erwachsenen gab. Es bleibt jedoch unklar, wie die Ausrichtung der zeitlichen Aufmerksamkeit spezifisch mit der Gedächtnisfunktion und der Fähigkeit zur kognitiven Reserve in diesen wichtigen Netzwerken während des Alterns zusammenhängt. In der kommenden Förderperiode werden wir semantisch gesteuerte gegenüber statistisch gesteuerten zeitlichen Erwartungen und ihre Rolle bei der Etablierung stabiler Gedächtnisspuren mit Hilfe fortschrittlicher Neuroimaging-Techniken bei verschiedenen Spezies untersuchen. Konkret werden wir in WP1 untersuchen, wie unterschiedliche Bereiche der zeitlichen Aufmerksamkeit (semantisch gesteuert versus statistisch gesteuert) motorische Reaktionen und Gedächtnisabrufe im Alter erleichtern; in WP2 werden wir zelluläre Engramme, die während der zeitlichen Orientierung gebildet werden, markieren und den Einfluss ihrer Manipulation auf die kortikalen Schaltkreise der hinteren Mittellinie und das adaptive Verhalten, das sich aus der zeitlichen Aufmerksamkeit im Alter ergibt, bewerten; und in WP3 werden wir den Verlauf der Lerndynamik während der zeitlichen Verarbeitung modellieren und das Potenzial der zeitlichen Kognition als kognitiver Reservemechanismus über die Alterung hinweg bewerten. Zusammengenommen werden uns die Ergebnisse des zweiten Förderzeitraums ermöglichen, automatische (statistische) von intentionalen (semantischen) Aspekten der zeitlichen Kognition im Alter zu trennen und Interventionsstrategien für den dritten Förderzeitraum zu entwickeln.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 18.12.2025

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