Verteilungseffekte der makroprudenziellen Politik in Europa
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Fördergeber - Sonstige;
Die Nachhaltigkeit von Wirtschaftsunionen wie der Europäischen Union (EU) oder Währungsunionen wie dem Euroraum hängt unter anderem von ähnlichen wirtschaftlichen Wachstumspfaden, nicht übermäßigen Schuldenniveaus oder einer unterschiedlichen Einkommensverteilung zwischen den Ländern ab. Finanzkrisen stellen in dieser Hinsicht eine Gefahr dar, da sie in der Regel zu tiefen und lang anhaltenden Rezessionen führen. Die Neuregulierung des Finanzsystems in den letzten zehn Jahren zielt darauf ab, die systemische Anfälligkeit und damit die negativen Auswirkungen von Finanzkrisen auf den realen Sektor und den Einzelnen zu verringern. Um das Ziel eines stabileren Finanzsystems zu erreichen, ist die Einführung einer makroprudenziellen Politik ein Schlüsselelement. Eine wachsende Zahl von Studien befasst sich mit den Auswirkungen der makroprudenziellen Regulierung auf die Stabilität des Bankensystems oder die Anfälligkeit der Kreditvergabe und kommt zu dem Ergebnis, dass das Kredit- und Immobilienpreiswachstum bei strengerer Regulierung zurückgeht (z. B. Aiyar et al. 2014, Akinci und Olmstead-Rumsey 2018, Cerutti et al. 2017, Danisewicz et al. 2017). Es gibt jedoch weniger Belege für indirekte Spillover-Effekte auf Einzelpersonen über Verteilungseffekte. In diesem Beitrag wollen wir diese Lücke schließen und fragen, ob die Einführung makroprudenzieller Maßnahmen, die auf die Stabilität des Finanzsystems abzielen, die Einkommenssituation des Einzelnen entlang der Einkommensverteilung heterogen beeinflusst, was Auswirkungen auf die Einkommensungleichheit in Europa haben könnte. Die Analyse basiert auf EU-SILC-Mikrodaten und umfasst Haushalte und Einzelpersonen in den Ländern der Europäischen Union für den Zeitraum von 2010 bis 2018.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
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Prof. Dr. Lena Tonzer
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Lehrstuhl VWL, insb. Makroökonomik
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Magdeburg
Tel.:+49 391 6718804
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