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FOR 5228 Syntophagie - Teilprojekt RP9: NPY-vermittelte Autophagie und die Anpassung von Schaltkreisen im Hippocampus an Stress
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Forschergruppen:
Das Gehirn von Säugetieren verfügt über eine enorme Fähigkeit zur strukturellen und funktionellen Plastizität, um das Verhalten an eine sich ständig verändernde Umwelt anzupassen. Diese Fähigkeit erfordert eine hochgradig koordinierte Signalübertragung, einen synchronisierten (De-)Bau von Synapsen und eine Anpassung der Proteostase in funktionellen neuronalen Schaltkreisen. Maladaptive Veränderungen, die durch ungünstige Erfahrungen in der frühen Kindheit, traumatischen Stress oder neurodegenerative Prozesse entstehen, können zu neuropsychiatrischen Erkrankungen wie posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD), Depressionen oder Demenz führen.
Neuropeptid Y (NPY) hat sich als anxiolytischer und stressreduzierender Faktor etabliert, und wir und andere haben gezeigt, dass die NPY-Übertragung im dorsalen Gyrus dentatus (DG) die Furchtgedächtnisausprägung und die Resilienz gegenüber traumatischem Stress kontrolliert. Darüber hinaus deuten neuere Erkenntnisse darauf hin, dass NPY eine Schlüsselrolle bei der synaptischen Präoteostase spielen könnte, indem es die neuronale Autophagie sowohl bei Wirbeltieren als auch bei Wirbellosen reguliert, und dass dies seine Fähigkeit erklären könnte, langfristige zelluläre Veränderungen in neuronalen Schaltkreisen zu modulieren. In diesem Projekt werden wir daher die Rolle der NPY-induzierten Autophagie in einem lokalen Schaltkreis untersuchen, der für die Stressanpassung und die emotionale und kognitive Informationsverarbeitung relevant ist.
Insbesondere werden wir uns im DG-to-cornu ammonis (CA)3-System mit den Mechanismen der verhaltensbedingten Autophagie in den Mossy-Fasern (MF) des DG und den damit verbundenen lokalen NPY-sezernierenden Interneuronen beschäftigen. Die Rolle postsynaptischer NPY-Y1- und präsynaptischer/autoregulatorischer NPY-Y2-Rezeptoren sowie intrazellulärer und lokaler Schaltsignale wird dabei untersucht. Darüber hinaus werden wir die verhaltensbezogenen Folgen einer gestörten NPY-induzierten Autophagie in diesen Zellen untersuchen und letztlich darauf abzielen, molekulare und zelluläre Prozesse zu identifizieren, die NPY-induzierte adaptive Veränderungen und Stressresilienz vermitteln. Unser Projekt schlägt eine Brücke von der zellulären und molekularen Analyse der Autophagie zu ihrer Beteiligung an der adaptiven kognitiven und emotionalen Gehirnfunktion und ist damit mit verschiedenen anderen Forschungsprojekten der Syntophagie verwoben.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 04.03.2026
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