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Teilnahme am SFB 1294 zur Datenassimilation in Potsdam
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Die Gruppe wird auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des SFB 1294 Datenassimilation zum Thema "Datenassimilation - Die nahtlose Integration von Daten und Modellen" im Projekt A03 zusammen mit Prof. Gilles Blanchard gefördert.
Dieses Projekt befasst sich mit dem Problem des sequentiellen, adaptiven Lernens mit partiellen Informationen in einer unsicheren Umgebung. In diesem Rahmen sammelt der Lernende sequentiell und aktiv die Daten, die vorher nicht in einer Stapelform vorliegen. Der Prozess läuft wie folgt ab: Zu jedem Zeitpunkt t wählt der Lernende eine Aktion und erhält einen Datenpunkt, der von der durchgeführten Aktion abhängt. Der Lernende sammelt Daten, um das System zu erlernen, aber auch um ein Ziel (gekennzeichnet durch eine Zielfunktion) zu erreichen, das von der Anwendung abhängt. In diesem Projekt werden wir versuchen, dieses Problem unter allgemeinen Zielfunktionen zu lösen und die Abhängigkeit bei der Datenerfassung zu untersuchen, indem wir Varianten des so genannten Bandit-Settings erforschen, das diesem Problem mit einer spezifischen Zielfunktion entspricht.
Als motivierendes Beispiel betrachten wir das Problem der sequentiellen und aktiven Aufmerksamkeitserkennung durch einen Eye-Tracker. Ein menschlicher Benutzer schaut auf einen Bildschirm, und das Ziel eines automatisierten Monitors (Lernenden) ist es, durch einen Eye-Tracker Zonen dieses Bildschirms zu identifizieren, in denen der Benutzer nicht genügend Aufmerksamkeit aufbringt. Dazu lässt der Monitor zu jedem Zeitpunkt t eine kleine Zone a t auf dem Bildschirm aufblitzen, z.B. ein Pixel aufleuchten (Aktion), und der Eye-Tracker erkennt anhand der Augenbewegung, ob der Benutzer dieses Aufblitzen beobachtet hat. Im Idealfall sollte sich der Bildschirm auf diese schwierigen Bereiche konzentrieren und dort häufiger blinken (d. h. er sollte häufiger bestimmte Aktionen auswählen, die weniger identifizierten Bereichen entsprechen). Daher wird erwartet, dass sequenzielle und adaptive Lernmethoden die Leistung des Monitors verbessern.

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