Signaltransduktion von JAK2-V617F
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Die Identifizierung einer konstitutiv aktiven JAK2-Mutante, nämlich JAK2-V617F, im Jahr 2005 war ein Meilenstein für das Verständnis von Philadelphia-Chromosom-negativen myeloproliferativen Neoplasmen. Die JAK2-V617F-Mutation führt zu einer Zytokin-Hypersensitivität, einer konstitutiven Aktivierung des JAK-STAT-Signalwegs und einem zytokinunabhängigen Wachstum. Da wir eine konstitutive Phosphorylierung von Gab1 in Gegenwart von JAK2-V617F, aber nicht in Gegenwart von JAK2 beobachtet haben, stellen wir die Hypothese auf, dass Adapterproteine der Gab-Familie die JAK2-V617F-vermittelte MAPK-, PI3K- und PLC-Aktivierung erleichtern könnten. Darüber hinaus stellen wir die Hypothese auf, dass Gab-Adapterproteine eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung der Zytokin-Hypersensitivität spielen, indem sie stimulierende und hemmende Signalereignisse in Abhängigkeit vom Grad der JAK2-V617F-Expression integrieren. Um JAK2-V617F-abhängige Krankheiten zu verstehen, ist es wichtig, einen dynamischen Überblick über die fehlregulierte Signalübertragung als Reaktion auf die JAK2-V617F-Expression zu gewinnen. In diesem Projekt wird das molekulare Zusammenspiel von Gab1 und JAK2-V617F untersucht.
Anmerkungen
Förderung im Rahmen des Forschungszentrums Dynamische Systeme an der OvGU
Schlagworte
JAK, STAT, oncogene, signal transduction
Kontakt

Prof. Dr. Fred Schaper
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Naturwissenschaften
Universitätsplatz 2
39106
Magdeburg
Tel.:+49 391 6750220
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