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Zielorientierung ambulant behandelter Patienten als motivationale Grundlage zur Verbesserung des physiotherapeutischen Therapieerfolges. Eine kontrollierte klinische Studie
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Hintergrund Die Zielorientierung von Patienten gilt als wichtiger Faktor zur Unterstützung der Therapiemotivation in der ambulanten Physiotherapie. Die Wirksamkeit dieses Faktors weist jedoch eine unsichere Evidenzlage auf. Zudem ist bis dato nicht klar, wie die Zielorientierung der Patienten in den täglichen physiotherapeutischen Arbeitsablauf implementiert werden kann. Wissenschaftliche Fragestellung Kann durch eine gemeinsame Zielvereinbarung zwischen muskuloskeletal betroffenem Patienten und dem behandelnden Physiotherapeuten das Therapieergebnis bei der ambulanten physiotherapeutischen Versorgung positiv beeinflusst werden? Methodik In einer kontrollierten klinischen Interventionsstudie werden zwei Patientengruppen mit muskuloskeletalen Beschwerden an der unteren Extremität hinsichtlich des Therapieergebnisses verglichen. In der Kontrollgruppe (KG) erhalten die Patienten die übliche Standardtherapie, in der Interventionsgruppe (IG) zusätzlich eine, vom Therapeuten gesteuerte Zielorientierung. Die Baselinewerte der KG aus dem Stair Climb Power Test, der Schmerzlinderung, der Gelenkmobilität, der Zielerreichung, der Patientenzufriedenheit und der Anteil nicht eingehaltener Behandlungstermine werden den Werten der IG gegenübergestellt. Erwartete Ergebnisse Es wird erwartet, dass im Vergleich zur KG die Probanden aus der IG bessere Therapieergebnisse im Stair Climb Power Test, in der Schmerzreduzierung und in der Gelenkbeweglichkeit erreichen. Zudem sollten die Probanden der IG eine höhere Chance aufweisen die erwünschten Ziele zu erreichen. Der Anteil nicht eingehaltener Termine sollte geringer, dafür die Zufriedenheit der Patienten höher sein.

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Physiotherapie
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