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Wirkungen von Stickoxid auf die intrazelluläre Calciumkonzentration in Neuronen und Gliazellen: Rolle der Mitochondrien (Wo 474/11-4)

Projektbearbeiter:
Thomas Horn, G. Wolf
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Dem Stickoxid (NO) werden als Biomolekül für den Organismus vielseitige Funktionen zugeschrieben, so auch für das ZNS. Ein bisher nur ansatzweise untersuchtes Phänomen ist die Wirkung von NO auf die intrazelluläre Calciumregulation, die ihrerseits bei neuromodulatorischen und pathophysiologischen Mechanismen eine entscheidende Rolle spielt. Es gibt erste Hinweise darauf, dass NO die Calciumfreisetzung aus intrazellulären Speichern bewirkt. Mit dem beantragten Projekt soll untersucht werden, welche intrazellulären Calciumspeicher an der NO-Modulation der Calciumkonzentration beteiligt sind. Uns interessiert dabei besonders die Frage, ob es im Hirngewebe zellspezifische Unterschiede (Neuronen, Gliatypen) hinsichtlich Sensitivität und Dynamik der NO-modulierten intrazellulären Calciumkonzentration gibt. Die von uns im vorangegangenen Projekt entwickelten konfokalmikroskopisch-bildgebenden Verfahren zum Monitoring von NO und NO-relevanten Stoffwechselfaktoren finden dabei Anwendung. Mit Hilfe einiger weiterer, in unserem Labor soeben eingeführte Techniken soll geklärt werden, inwieweit die intrazelluläre Calciumkonzentration durch exogen appliziertes oder endogen produziertes NO modifiziert werden kann, welche Rolle - so auch im Zusammenhang mit Transmitterfreisetzung und Zytotoxizität - dabei die potentiellen Calciumspeicher en-doplasmatisches Reticulum und, mit besonderem Schwerpunkt, die Mitochondrien spielen.

Schlagworte

Gliazelle, Mitochondrien, Stickoxid

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