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Weltwissenschaft Reisen, Sammeln, Übersetzen an der Universität Halle zwischen 1780 und 1860
Finanzierung:
Alexander von Humboldt-Stiftung ;
Das Projekt richtet den Blick auf eine sehr ereignisreiche Zeit in der Geschichte der Universität Halle:
Im Untersuchungszeitraum vollzieht sich die Wandlung von der Reformuniversität der Aufklärungsepoche hin zu einer modernen Universität des 19. Jahrhunderts. Dabei erschließt das
Wissen den globalen Raum und neue Informationswege. Den historischen Ausgangspunkt des Projekts bildet die Berufung von Johann Reinhold Forster (1729-98), Vater des berühmten Georg Forster (1754-1794), auf eine Professur für Naturgeschichte und Mineralogie an die Universität Halle im Jahr 1780.
Forster hatte die zweite Cooksche Weltumsegelung von 1772-75 als naturkundlicher Experte begleitet
und insbesondere den pazifischen Raum erforscht. Für seine Einstellung in Halle bildet diese
exzeptionelle Reiseerfahrung eine maßgebliche Qualifikation, womit zugleich der Beginn einer
systematischen Internationalisierung des Halleschen Wissenschaftsstandorts markiert ist. Das Ziel des Projekts ist es, die ab diesem Zeitpunkt erfolgende Etablierung globaler Forschungsperspektiven bis indie Mitte des 19. Jahrhunderts zu verfolgen, dabei werden die zunehmende wissenschaftliche
Reflexion und Organisation des Reisens sowie die Entwicklungen des universitären Sammelns im
Zentrum stehen.
Projektleiter: Prof. Dr. Elisabeth Décultot
Mitarbeiter: apl. Prof. Dr. Ingo Uhlig
Publikation
Weltensammeln. Johann Reinhold Forster und Georg Forster. Göttingen, Wallstein Verlag 2020
(Hg.) E. Décultot, J. Kittelmann, A. Thiele, I. Uhlig
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