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Untersuchungen zum Korrosions- und Verschleißverhalten von hartstoffverstärkten Magnesiumlegierungen

Projektbearbeiter:
J. Göllner
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Beim Dispergieren mittels Plasma-Pulver-Auftragschweißen konnte unter Einsatz von Wechselstrom eine gleichmäßige Einbringung von Hartstoffpartikeln in eine Magnesiumoberfläche erzielt werden. Durch eine Modifizierung der Schutzgasdüse wurde ein unkontrolliertes Ausbrechen des Lichtbogens weitgehend vermieden. Eine Polarisation hartstoffverstärkter Magnesium-Proben in 3%-iger Natriumchlorid-Lösung führt zu lochartigen Korrosionsangriffen. Stromdichte-Potential-Kurven in Natriumsulfat-Lösung ergaben postitivere Potentiale des Stromanstieges für verstärkte Proben. In 0,01 N Natriumhydroxid-Lösung wurde eine verringerte Beständigkeit der hartstoffverstärkten Proben festgestellt. Hier erfolgte bereits ab 500 mV [GKE] eine Auflösung des Materials in der Umgebung der Karbide. Weiterhin wurde versucht, die Eigenschaften durch Auftragschweißen von NiBSi/WSC auf der Magnesium-Knetlegierung AZ31B zu verbessern, jedoch konnte keine ausreichende Haftung erzielt werden. Hinsichtlich der Verschleißbeständigkeit schneiden die Proben ausgezeichnet ab. Nach einer Beanspruchung im Millertest ist der Abtrag der mit Siliziumkarbid verstärkten Proben sehr gering und beträgt nur zwischen 1 und 1,5 %. Im Vergleich zur unverstärkten Mg-Legierung AM50 fallen die Gewichtsverluste um den Faktor 25 geringer aus. Durch Untersuchungen im Verschleißtopf konnten diese Ergebnisse ebenfalls bestätigt werden.

Schlagworte

Auftragsschweißen, Hartstoff, Korrosion, Magnesium, Verschleiß

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