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Untersuchung der Beeinträchtigung von Anwohnern durch Geräuschemissionen von Windenergieanlagen und Ableitung übertragbarer Interventionsstrategien zur Verminderung dieser
Projektbearbeiter:
Johannes Pohl
Finanzierung:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt ;
Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Nutzung der Windenergie hinsichtlich ihrer Geräuschemissionen und deren Auswirkungen auf Anwohner modellhaft zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, wie die Umwelt von diesen Emissionen entlastet werden kann. Als Modell dient der Windpark Wilstedt. Geplant ist eine interdisziplinäre Studie, die physikalische Messungen mit Befragungen zur subjektiven Wahrnehmung verbindet und übertragbare Diagnostik- und Interventionsansätze entwickelt. Es werden zwei Emissions- und Immissionsmessungen durchgeführt. Zusätzlich werden die Anwohner aktiv in die Geräuschdiagnose einbezogen. Dazu werden Audiorekorder ausgegeben, in deren Handhabung die Anwohner eingewiesen werden. Die aufgenommenen belastenden Geräusche werden durch das DEWI analysiert und Interventionsansätze abgeleitet. Zusätzlich werden die Beschwerdeprotokolle der Anwohner ausgewertet und in die Bestimmung der Messzeitpunkte einbezogen. Von geschulten Interviewern der MLU werden mind. 150 Wilstedter Bürger/innen zu Beginn und am Ende des Untersuchungszeitraums besucht und anhand eines Fragebogens befragt. Durch die relativ große Personenanzahl ist es möglich, die Einflüsse verschiedener Faktoren wie z. B. Abstand zum Windpark, Lärmempfindlichkeit, gesundheitliche Vorbelastung zu bestimmen und statistisch belastbare Ergebnisse zu erhalten.

Anmerkungen

Das Projekt findet interdisziplinäre statt, in Zusammenarbeit mit Deutsche Windenergie-Institut (DEWI GmbH)

Schlagworte

Akzeptanz Erneuerbarer Energien

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