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Steroidhormone und Raumkognition
Projektbearbeiter:
A. Drauschke
Finanzierung:
Haushalt;
Geschlechtsunterschiede gelten in Bezug auf räumliche Orientierungs- und Gedächtnisleistungen traditionell als stabile Marker. In jüngerer Zeit ist diese Ansicht jedoch erheblich spezifiziert worden. So gelten Männer den Frauen lediglich innerhalb eines bestimmten Lebensabschnittes bezüglich der Navigationsleistungen und in der "ortsbezogenen" Orientierung als überlegen, während Frauen in dieser Zeit über eine bessere "Landmarkenorientierung" und ein effizienter ausgebildetes "object-in-location" Gedächtnis verfügen sollen. Um diese Annahmen zu überprüfen werden östrogenbehandelte Frauen und testosterontherapierte Männer mit unterschiedlichen, in der Virutellen Realität dargebotenen Prüfungen zum räumlichen Gedächtnis und zur räumlichen Orientierung untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen lassen ein besseres Verständnis über die kognitiven Funktionen der Steroidhormone erwarten.

Schlagworte

Neuropsychologie, Neurowissenschaft, Raumkognition, Steroidhormon, Testosteron, Östrogen
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