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Psychische Belastungen bei Berufsfahrern analysieren, bewerten und gestalten
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Das deutsche Arbeitsschutzgesetz (ArbschG, 1996) fordert die Arbeitgeber auf, die mit der Arbeit verbundenen Gesundheitsgefährdungen zu ermitteln, zu beurteilen und daran orientiert die erforderlichen Maßnahmen festzulegen. Im Gesetz zur Neuordnung der bundesunmittelbaren Unfallkassen" vom 19.10.2013 erfolgt eine Spezifizierung des Arbeitsschutzgesetzes dahingehend, dass sowohl Gefährdungen der physischen als auch psychischen Gesundheit berücksichtigt werden müssen und dass diese Gefährdungen für physische und psychische Belastungen zu ermitteln sind. Es werden aber keine Durchführungsbestimmungen oder Hinweise für die praktische Umsetzung der Forderungen gegeben.

Für die Tätigkeit von Berufsfahrern, insbesondere von Straßenbahnfahrern, finden sich weder in der Bundesrepublik Deutschland noch international empirisch gesicherte Vorgehensweisen für die Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen durch psychische Belastungen. Dementsprechend finden sich auch kaum Vorschläge zur Gestaltung der psychischen Belastungen in diesen Tätigkeiten (ausgenommen ergonomische Gestaltung und Gestaltung hinsichtlich Fahrsicherheit).
Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhabens mit den Stadtwerken Halle-Saale ist daher die wissenschaftlich-empirisch begründete Erarbeitung von Gestaltungsvorschlägen für die Tätigkeit von Straßenbahnfahrern, die dem Deutschen Arbeitsschutzgesetz gerecht wird.

Schlagworte

Arbeitsgestaltung, Gefährdungsbeurteilung, Strassenbahnfahrer
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