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Prospektive Untersuchung suizidaler Handlungen in der Stadt Magdeburg und ihre Veränderung im Langzeitverlauf
Finanzierung:
Haushalt;
Seit 2005 wird an der Klinik für Psychiatrie ein Forschungsprojekt zum Suizidgeschehen in der Stadt Magdeburg realisiert, in dem vollendete Suizide und Suizidversuche in ausgewählten Zeitperioden erfasst und analysiert werden. Das Projekt versteht die Entwicklung in der Stadt als beispielhafte Widerspiegelung der Entwicklung im Bundesland Sachsen-Anhalt und darüber hinaus in Ostdeutschland. Die Identifizierung von Wirkfaktoren des historischen Rückganges in der Stadt lässt generalisierende Rückschlüsse auf das Suizidverhalten der Bevölkerung zu.  

Diese Untersuchung wird fortgesetzt und soll jetzt bis zum Jahre 2015 einen Maßstab zur Evaluation des Wirkens des „Bündnisses gegen Depression“ bilden.  

Es wird sich erweisen, ob die außergewöhnlichen Rückgänge des suizidalen Verhaltens in der Vergangenheit sich in der Zukunft fortsetzen werden bzw. welche Wirkfaktoren weiterhin zu berücksichtigen und welchen ggf. gezielt präventiv entgegen gewirkt werden muss.  

Die Ergebnisse sind geeignet, wesentliche Hinweise für die Suizidprävention der Zukunft in den untersuchten Populationen zu geben und darüber hinaus partielle Erklärungsmodelle für die historische Entwicklung zu liefern.

Schlagworte

Epidemialogie, Suizid, Versorgungsforschung
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