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PolitikON - Politikwissenschaft online (Gruppe: Politische Institutionen im Vergleich)
Projektbearbeiter:
M.A. Franziska Höpcke
Finanzierung:
Bund;
PolitikON ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt zur Nutzung der Neuen Medien in der Hochschullehre. Es ist unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Leidhold am Seminar für Politikwissenschaft der Universität zu Köln entstanden und wird von dort aus in Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Politikwissenschaft (DVPW) koordiniert.PolitikON ist ein kooperatives Projekt, mit dem durch die Nutzung des Internets und anderer neuer Medien eine Vernetzung der Fachwelt sowie eine Verbesserung der Qualität des Studiums erzielt werden soll.Die Inhalte werden arbeitsteilig von den Teilnehmern des Projektes, die gleichzeitig auch die Teildisziplinen des Faches repräsentieren, erstellt. PolitikON stellt die dafür notwendige technische und organisatorische Struktur zu Verfügung.Die einzelnen Standorte (insgesamt gibt es mehr als 25 im Projekt) bearbeiten verantwortlich ihre Themengebiete. Sie sind die Kompetenzzentren für den Transfer von Infrastruktur, Knowhow und Beratung. Die Produktion der Inhalte ist der Wissenschaft verpflichtet, die Teilnahme offen und die Ergebnisse dienen dem Austausch innerhalb der Lehre, Forschung und Weiterbildung.
Ziel ist eine kooperative und fachübergreifende Entwicklung und Nutzung des Internets und anderer neuer Medien in der Politikwissenschaft. Primär soll eine Verbesserung der Qualität des grundständigen Studiums erreicht werden. PolitikON entwickelt eine arbeitsteilige und alle Teildisziplinen des Faches umgreifende Struktur für die Produktion von Inhalten.Das Projekt geht von der Grundüberlegung aus, dass die Voraussetzungen für eine lokale Profilierung und Nutzung der Neuen Medien zuerst kooperativ - möglichst das gesamte Fach übergreifend - zu schaffen sind. Dabei werden folgende vier Hauptziele angestrebt:Das Projekt konzentriert sich auf den Einsatz der neuen Medien in der Lehre, und zwar mit dem Ziel, eine spezifische Qualitätsverbesserung zu erreichen: nämlich das St udium an Präsenzuniversitäten zu ergänzen und dabei die Formen selbstgesteuerten Lernens zu unterstützen. Um eine breite Akzeptanz im Fach zu erreichen, wird ein Modell gewählt, das für die individuelle wissenschaftliche Profilierung und für verschiedene inhaltliche wie didaktische Vorstellungen offen ist. Das bedeutet: Konzentration auf die Entwicklung allgemein nutzbarer und breit akzeptierter Strukturen und Ressourcen. Um eine breite Nutzbarkeit zu erreichen, bedarf es einer hohen Flexibilität und Preisgünstigkeit bei der verwendeten technischen und organisatorischen Infrastruktur. Als Referenzmodell dient dazu das VIRTUS-Projekt an der Universität zu Köln, in dem auch eine geeignete Software (ILIAS) entwickelt wurde. Sie steht als institutionell abgesicherte open source-Software zur Verfügung. Für eine Verstetigung und Nachhaltigkeit der Projektergebnisse wird durch eine geeignete Institutionalisierung bei den Konsortialpartnern sowie durch ein Geschäftsmodell für den selbsttragenden Betrieb des Portals gesorgt.
Das Teilprojekt "Politsche Systeme im Vergleich" gliedert sich in fünf Gruppen, wobei die von Prof. Dr. Schüttemeyer geleitete sich mit dem Bereich "Politische Institutionen im Vergleich" befasst. In diesem Rahmen werden fünf Lerneinheiten erstellt, die sich den folgenden Themen widmen: Modelle politischer Ordnung und Typen von demokratischen Regierungssystemen; Parlamente im Vergleich; Exekutive und Judikative im Vergleich; Bundesstaat - Einheitsstaat; Typen, Leistungsfähigkeit und Stabilität von Demokratien.

Schlagworte

Medien, neue
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