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Plötzlicher Säuglingstod: Klinisch/pathologisch-anatomische Studie zur Kausalität und Epidemiologie.
Projektbearbeiter:
Dagmar Fischer
Finanzierung:
Bund;
In 6 deutschen Studienregionen, die etwa 40 % der Säuglingspopulation umfassen, sollen während eines 3-Jahreszeitraumes alle Säuglingstodesfälle (8.-365. Lebenstag) erfaßt und die plötzlich und unerwartetet verstorbenen unter ihnen in den zuständigen rechtsmedizinischen Instituten nach einem standardisierten und pathomorphologische Aspekte überschreitenden Untersuchungsprogramm untersucht werden. Zusätzlich werden mit den Eltern der verstorbenen Säuglinge (erwartete Fallzahl: 600) und von jeweils 3 nach Wohnregion, Alter und Geschlecht zugeordneten lebenden Referenzsäuglingen (n = 1800) standardisierte Interviews zur Vorgeschichte und den Todesumständen/derzeitigen Lebensumständen durchgeführt und die pädiatrisch erhobenen Vorbefunde ausgewertet. Ziele der Studie sind die präzise Erfassung der SIDS-Inzidenz, die Ermittlung von Risikofaktoren und Risikokonstellationen, Gewinnung von Erkenntnissen über die pathogenetischen Zusammenhänge und letztlich die Erarbeitung präventiver Konzepte.

Schlagworte

Risikofaktor, SIDS, Säuglingstod
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