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Neuropsychologie der Zwangsspektrumsstörungen

Projektbearbeiter:
B. Albacht, S. Ahrens-Eipper
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Psychische Störungen werden in Ergänzung der syndromalen Klassifikationssysteme zunehmend nach Maßgabe neuronaler Auffälligkeiten eingeordnet. Das hat unter anderem dazu geführt, daß klinisch distinkte Gruppen (z.B. Zwangstörungen, Anorexia nervosa etc.) zur Metakategorie der Zwangsspektrumsstörungen zusammengefaßt wurden. Ein Kriterium dieser Zuordnung sind Funktionsveränderungen cerebraler Regelkreise, die von definierten Arealen des präfrontalen Cortex zum Nucleus caudatus der Basalgangien ziehen. Der Funktionsstatus dieser Regelkreise kann durch entsprechende neuropsychologische Prüfverfahren abgebildet werden. Durch eine bessere Kenntnis dieser Funktionsveränderungen ist es möglich, Aufschluß über die diesen psychischen Störungen zugrunde liegenden Mechanismen zu gewinnen, eine bessere Vorhersage des therapeutischen Erfolges zu erreichen und ggf. therapeutisch relevante Subgruppenbildung zusammenzustellen.

Schlagworte

Neuropsychologie, Neurowissenschaft, Verhaltenstherapie, Zwangsstörung

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