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"Molekulare, biochemische, funktionelle charakterisierung von NAP und pp36"
Projektbearbeiter:
A. Hamm-Baarke
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Damit Lymphozyten ihre Effektorfunktion ausüben können, benötigen sie einen primären Stimulus, der über antigenspezifische Rezeptoren (T- oder B-Zellrezeptor) vermittelt wird, sowie kostimulatorische Signale, die durch Stimulation akzessorischer Rezeptoren wie CD28, CD2 etc. erzeugt werden. Die Frage, wie signaltransduzierende Oberflächenrezeptoren an intrazelluläre Signalwege angeschlossen werden und welche Moleküle hieran beteiligt sind, ist nicht vollständig geklärt. Unserer Arbeitsgruppe ist es in den letzten Jahren gelungen, eine neue Gruppe integraler Transmembranmoleküle, die transmembranösen Adapterproteine, zu identifizieren, die unmittelbar nach Stimulation des TCR oder des BCR an mehreren zytoplasmatischen Tyrosinresten phosphoryliert werden und dann intrazelluläre Adapter und Effektormoleküle an die Innenseite der Plasmamembran rekrutieren. Ein Teil dieser Proteine ist in sogenannten GEMs oder lipid rafts angereichert und scheint eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Homöostase im Immunsystem zu spielen. Im vorliegenden Forschungsantrag sollen die ersten Daten zur Funktion zweier neuer GEM-assoziierter transmembranöser Adapterproteine, die von uns identifiziert und kloniert wurden (NAP und pp36) generiert werden. Wir versprechen uns von unseren Untersuchungen neue Einblicke in die membrannahen Aktivierungsmechanismen von immunkompetenten Zellen.

Schlagworte

Adapterprotein, Signalübertragung, T-Zellen
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