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Metrik für CAD/CAM-Systeme
Projektbearbeiter:
Reinhard Ledderbogen
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Die Bewertung von CAD/CAM-Systemen ist zur Zeit nur subjektiv möglich, da jeder Anwender andere Anforderungen an das CAD/CAM-System stellt. Es gilt nun, die einzelnen Funktionen von CAD/CAM-Systemen durch solche Kriterien zu messen, daß eine allgemeingültige Aussage über die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems gemacht werden kann. Dazu gehören die Erzeugung sämtlicher in CAD/CAM-Systemen üblichen Geometrieelemente und deren Umwandlung in andere Elementtypen, Änderungsmöglichkeiten dieser Elemente zur Anpassung an andere Elemente oder zur Änderung (Modifizierung oder Verbesserung) der gesamten Geometrie, leichte Erlernbarkeit und leichte Bedienbarkeit durch verständliche Bezeichnungen der Funktionen und eindeutige Benutzerführung. Die einzelnen zu bewertenden Funktionen werden durch ein Benchmark-Modell, das sowohl die Erzeugung der Geometrieelemente als auch Funktionen, die an die Modellierung anknüpfen beinhaltet, bewertet.
Dazu gehört auch die einfache Aufbereitung zu vollständigen technischen Zeichnungen, Erzeugung von Stücklisten, Baugruppen und Schnittstellen wie IGES-, STEP-, STL-Files und das Einlesen (Impor-tieren) von Daten aus neutralen Datenformaten. Eine Schnittstelle zu FEM-Programmen bzw. ein integriertes FEM-Programm sollte ebenfalls im Bewertungsmaßstab Berücksichtigung finden. Auch die Möglichkeit, auf einfache Weise parametrisch aufgebaute Modelle zu erzeugen oder ein Modell nachträglich zu parametrisieren, Features zu benutzen und bei Bedarf Makroprogramme zu erstellen, um z.B. häufig benutzte Funktionen zusammenzufassen, wird bei der Bewertung Berücksichtigung finden. Als Ergebnis wird eine Maßzahl die Einzelergebnisse darstellen.
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