« Projekte
Mathematische Forschung und Lehre an der Universität Wittenberg im 16. und 17. Jahrhundert
Finanzierung:
Haushalt;
Die Herausbildung mathematischer Lehr- und Forschungstätigkeit an der Wittenberger Universität ist, mit Ausnahme der Dissertation von Dr. Silvia Schöneburg, ein bisher in der mathematikgeschichtlichen Literatur nur in Ansätzen oder einzelnen Aspekten behandelter Problemkreis.   Die bisherigen Untersuchungen der Forschungsgruppe in Vorbereitung und seit Beginn des Projekts lassen erkennen, dass der frühen Wittenberger Universität eine belegbar herausragende Bedeutung im Bereich der mathematischen Lehre im betrachteten Zeitraum zuzuordnen ist. Neben den Untersuchungen zur Wittenberger mathematischen Lehre im Bereich von Zahlentheorie, Algebra und Geometrie wird zunehmend auch der Bereich angewandter Mathematik sowie die Verflechtung mit naturwissenschaftlichen Forschungsvorhaben und auch hier speziell hinsichtlich ihres Niederschlags in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Lehrtätigkeit Schwerpunkt der Betrachtungen sein. Insbesondere stehen dabei umfassende originalquellenbasierte Arbeiten zu den Wittenberger Mathematikern Ambrosius Rhodius, Erasmus Schmidt und Christoph Nothnagel im Zentrum der Untersuchungen. Der Herausarbeitung der wissenschaftlichen Konzepte der betrachteten Wittenberger Mathematiker, die Charakteristika ihrer  Lehrtätigkeit sowie vergleichende Untersuchungen werden hierbei besonderes Gewicht haben.  Es ist Ziel des Forschungsvorhabens, einen Beitrag sowohl zur mathematikgeschichtlichen Grundlagenforschung zum 16. und 17. Jahrhundert zu leisten, als auch Ergebnisse zur historischen Bildungs- und Erziehungstheorie der Mathematik zu erbringen.

Schlagworte

16. und 17. Jahrhundert, Geschichte der Mathematik, Universität Wittenberg
Kontakt

weitere Projekte

Die Daten werden geladen ...