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Männliche Forschung weibliche Lehre? Konsequenzen der Förderalismusreform für Personalstruktur und Besoldung am Arbeitsplatz Hochschule
Projektbearbeiter:
Dr. Anke Burkhardt, Dipl. Soz. Romy Hilbrich, Dipl. Robert Schuster
Finanzierung:
Bund;
Geschlechterungleichheit scheint an Universitäten und Hochschulen zur Routine geworden zu sein. Trotz einer Vielzahl von rechtlichen Reglungen und gleichstellungspolitischen Interventionen ist die Personalstruktur weiterhin von vertikalen und horizontalen Segregationslinien durchzogen, die Männer und Frauen auf unterschiedliche Positionen verweisen und unterschiedliche Karrierewege eröffnen oder auch nicht. Ziel des Projektes ist es, zu untersuchen, welche  Konsequenzen die Föderalismusreform mit der Stärkung der Länder in Personalangelegenheiten  und mit dem Professorenreformbesoldungsgesetz  auf das Geschlechterverhältnis besitzt. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses des Projektes LehrWert steht das wissenschaftliche Personal, insbesondere die Professorinnen und Professoren, und die Veränderung der personalstrukturellen Rahmenbedingungen, unter denen an den Universitäten gelehrt und geforscht wird.  Aufgrund des Neuheitsgrades der Untersuchung ist das empirische Projekt schwerpunktmäßig explorativ ausgerichtet und wendet  einen Methodenmix von quantitativen und qualitativen Erhebungen an.

Schlagworte

Berufung, Besoldung, Frauen in Forschung u. Lehre, Geschlechterungleicheit, Geschlechterverhältnis
Kontakt

Dr. Karin Hildebrandt

Institut für Hochschulforschung (HoF)

Institut

Collegien Str. 62

06886

Wittenberg

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Fax:+49 3491 466255

karin.hildebrandt@hof.uni-halle.de