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Lösemittel für die Rohdichtebestimmung und Extraktionsanalyse von Asphalt
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Technologieangebot

Für die Patentanmeldung Lösemittel für die Rohdichtebestimmung und Extraktionsanalyse von Asphalt sucht die ESA Patentverwertungsagentur Sachsen-Anhalt GmbH einen Kooperationspartner, Lizenznehmer oder Käufer.  

Gegenstand der Erfindung

Grundlage für Qualitätskontrollen von Asphaltgemischen ist die Durchführung von Roh­dichtebestimmungen und Extraktionen der Asphaltgemische sowohl im Rahmen der Produktionskontrollen als auch im Rahmen der Kontrollprüfungen und Schiedsanalysen. Hierbei werden die Asphaltgemische routinemäßig mit Hilfe von organischen Lösemitteln in ihre Ausgangsmaterialien - Gesteinskörnungen und Bitumen - zerlegt. Für diese Analysemethode wird derzeit Trichlorethen (TCE oder Tri) als Lösemittel ver­wendet. Für das Lösemittel Trichlorethen besteht Substitutionspflicht, da es als krebs­erzeugend eingestuft ist. Das Problem wird gelöst durch den Einsatz von Lösemitteln aus dem Bereich der aus Pflanzenölen und -fetten gewonnenen Ester. Ein besonders günstiges Lösevermögen besitzt Caprylsäuremethylester auf Basis der Kokosöl-Fettsäure-Methylester. Der Siede­punkt der geeigneten Ester liegt zwischen 150 °C und 230 °C und löst Bitumen vollständig bei Raumtemperatur. Um ein hohes Lösevermögen zu gewährleisten hat es sich als zweckmäßig erwiesen, ein Additiv auf Basis von Fettalkohol zuzusetzen. Durch das Additiv kann auf Grund seiner Polarität der Ablösevorgang des Bitumens vom Gestein beschleunigt werden. Die Erfindung spricht Unternehmen der asphaltverarbeitenden Industrie und Prüfeinrichtungen für Asphaltqualität an.  

Eine deutsche Patentanmeldung ist erfolgt DE 10 2007 058 621.5. Ebenfalls erfolgt ist eine PCT-Anmeldung PCT/EP2008/066403.

Schlagworte

Asphalt, Asphaltgemische, Baustofflabor, Extraktion, Labor, Lösemittel, Rohdichte, Straßenbau, TCE, Tri, Trichlorethen
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