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Intrazerebrale Raumforderungen im Kindes- und Jugendalter: vom initialen Symptom zur Diagnose- Erfahrungen der Kinderonkologie in Magdeburg
Projektbearbeiter:
A. Secker
Finanzierung:
Haushalt;
Hirntumore sind mit ca. 20% aller Malignome die häufigsten soliden Tumoren im Kindesalter. Die Symptome, die jeden Arzt an diese Erkrankungen denken lassen sollten, sind unspezifisch und hängen sowohl von der Lokalisation des Tumors, als auch vom Alter des betroffenen Kindes ab. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die Zeitspanne zwischen dem Auftreten von Erstsymptomen und der Diagnosestellung einer intrazerebralen Raumforderung zu bestimmen und mögliche Einflussgrößen zu eruieren. Die Zeitdauer bis zur Diagnosestellung hat sich in den letzten Jahren durch den Einsatz moderner bildgebender Verfahren wesentlich verkürzt. Limitierend für eine schnelle Diagnose ist jedoch oft das Verkennen von oft schon länger bestehenden klassischen Hirndruckzeichen und der sich daraus ergebenden Verdachtsdiagnose. Aus diesem Anlass sollen in einer retrospektiven Analyse alle Kinder und Jugendlichen mit intrazerebralen Raumforderungen, die in der Zeit von 1998 bis 2008 im kinderonkologischen Zentrum in Magdeburg betreut wurden, im Hinblick auf ihre Anamnese, initiale Diagnostik und spätere Diagnose untersucht werden. Dafür werden die Krankenunterlagen von 74 Kindern und Jugendlichen (34 Jungen, 40 Mädchen) im Alter von 0,3 bis 23,5 Jahren ausgewertet. Anhand von verschiedenen Kasuistiken sollen die wichtigsten Frühsymptome und Symptomkombinationen bei Kindern in verschiedenen Altersgruppen dargestellt werden. Damit sollen die erstbehandelnden Kinder- und Hausärzte aus aktuellem Anlass für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden, da jede Verzögerung der Diagnosestellung zu einem Tumorprogress und der Verschlechterung der Prognose der betroffenen Patienten durch zusätzliche Hirnschädigung auf Grund der längeren intrakraniellen Drucksteigerung führt.

Schlagworte

Hirntumore
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