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Interprofessionelle Teamarbeit "Durch Barrieren schneiden"
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Prof. Prof. Walcher
Finanzierung:
Robert Bosch Stiftung GmbH ;
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Arbeitsteilung und Multiprofessionalität im Gesundheitswesen nehmen interprofessionelle Kompetenzen und die Kommunikation einen steigenden Stellenwert schon in der Ausbildung ein. Um die interprofessionelle Zusammenarbeit speziell im chirurgischen Kontext bzw. im (peri)-operativen Management zu stärken, wird ab Wintersemester 2016/17 das Projekt "Durch Barrieren schneiden" an den Universitätskliniken Würzburg und Magdeburg als Workshopkonzept implementiert. Im Rahmen der interfakultären Kooperation findet ein enger Austausch auf didaktischer und wissenschaftlicher Ebene statt.
Der dreiteilige, interaktive Workshop zielt auf eine nachhaltige Verbesserung von Kompetenzen zur interprofessionellen Zusammenarbeit und Kommunikation. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (Tertial Chirurgie) und Auszubildende im 2. und 3. Ausbildungsjahr simulieren gemeinsam Alltagssituationen der Zusammenarbeit, reflektieren das Erlebte und trainieren Techniken zum professionellen Umgang in prototypischen oder schwierigen Situationen. In den Workshops kommen verschiedene Lehr-Lern-Methoden und Feedback-Übungen zur Anwendung (u. a. Kleingruppenarbeit, Reflexionsaufgaben, Rollenspiele, Simulation,  360-Grad-Feedback, Critical Incident Technique [Identifikation von Szenarien, die in der Kommunikation unterschiedlicher Berufsgruppen als bedeutsam im Berufsalltag erlebt werden]). Das Team der Workshop-Leitung setzt sich aus den Vertretern und Vertreterinnen der Humanmedizin, Sozialwissenschaft, Psychologie, Krankenpflege und Operationstechnischer Assistenz zusammen.
Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich begleitet, was zur Qualitätssicherung und weiteren Entwicklung der Workshops beiträgt. In einem begleitenden Forschungsprojekt sollen die positiven Effekte der berufsgruppenübergreifenden Ausbildung gemessen und die Auswirkungen der Teamarbeit auf die beruflichen Rollenerwartungsbilder, die Patientenversorgung, die persönlichen Kompetenzen und die Kommunikation untersucht werden.

Die Gesamtprojektleitung liegt bei Prof. Dr. König, Direktorin des Instituts für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung des Universitätsklinikums Würzburg, und Prof. Dr. Walcher, Direktor der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Magdeburg.

Schlagworte

Chirugie, Interprofessionalität, Kommunikation, Medizinstudium, Teamarbeit

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