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Integration akademisch ausgebildeter Pflegepersonen in die direkte Pflege aus Sicht der Pflegepersonen mit traditioneller Berufsausbildung. Eine qualitative Untersuchung
Projektleiter:
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Hintergrund. Durch den Bildungswandel in der Pflege sind Einrichtungen zukünftig gefordert, die akademisch ausgebildeten Pflegepersonen mit veränderten Rollenprofilen in die direkte Praxis zu integrieren. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang der Einbezug  Einstellungen und Erwartungen der Akteure der bestehenden Pflegepraxis, welche unberücksichtigt die Einführung akademisch ausgebildeter Pflegepersonen untergraben und zur mangelnden Akzeptanz und somit zur Ineffektivität der neuen Rollen führen.  Erst wenn Grundannahmen, z.B. Vorbehalte, Befürchtungen oder Widerstände erkannt werden, können gezielte Strategien zur Steuerung und Begleitung des Implementierungsprozesses entwickelt werden. 
Fragestellung. Welche Grundannahmen, Einstellung und Sichtweisen haben Pflegekräfte mit dreijähriger Berufsausbildung bezüglich des Einsatzes akademisch qualifizierter Pflegepersonen in der direkten Pflege?
Methode.
Die Studie folgt einem qualitativen Design. Die Daten werden mittels Gruppendiskussionen erhoben und mit der dokumentarischen Methode nach Bohnsack ausgewertet.    
Diskussion.
Die gewonnen Daten erlauben eine genauere Einschätzung der Perspektive der bestehenden Pflegepraxis und können so die Entwicklung von Strategien zur erfolgreichen Integration akademischer Pflegekräfte in die bestehende Arbeitsplatzkultur gezielter unterstützen. Die Ergebnisse haben Relevanz für alle an der Akademisierung der Pflege beteiligten bzw. davon betroffenen Personen.

Schlagworte

Akademisierung, Implementierung neuer Rollen
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