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Instantane Bestimmung der Gerinnungsneigung von Blut in extrakorporalen Zirkulationssystemen (GeZir)
Finanzierung:
BMWi/AIF;
In der klinischen Routine kommen millionenfach extrakorporale Kreisläufe für die Dialyse, Organtransplantationen und modernste Aphereseverfahren zur Anwendung. Ausgelöst durch den Kontakt des Blutes mit Schlauchmaterial, Filtern und Pumpen, stellt dabei die Gerinnung eine hohe Gefahr für den Patienten dar. Zu den Risiken zählen der vorzeitige Abbruch der Behandlung, Nachblutungen durch Übermedikamentation mit Gerinnungshemmern und erhöhte neurologische Abbauprozesse. Die Methode der instantanen Bestimmung des Gerinnungszustands in extrakorporalen Zirkulationssystemen mit Ultraschall ist eine neue, gefahrlose Diagnosemodalität, auf deren Grundlage die Gerinnung im physiologisch reversiblen Stadium erkannt und z. B. eine patientenspezifische Medikamentation mit Gerinnungshemmern auslöst werden kann.  
Das Projekt zielt auf die Weiterentwicklung des patentrechtlich geschützten Verfahrens zur Seriennähe durch Anpassung an den individuellen Humanblutzustand im Kontext der Dialysebehandlung. Durch Einsatz kostengünstiger Ultraschalltechnik sowie der Vermeidung von Übermedikamentation besitzt die GeZir-Modalität auch aus wirtschaftlicher Sicht hohes Marktpotential. Das Projekt wird in Kooperation mit der Fa. GAMPT mbH Merseburg bearbeitet.

Schlagworte

Dialyse, Hämostase, Ultraschall, Ultraschallstreuung, extrakorporaler Kreislauf
Kontakt
Prof. Dr. Klaus-Vitold Jenderka

Prof. Dr. Klaus-Vitold Jenderka

Hochschule Merseburg

Ingenieur- und Naturwissenschaften

Eberhard-Leibnitz-Str. 2

06217

Merseburg (Saale)

Tel.+49 3461 462185

klaus.jenderka(at)hs-merseburg.de

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