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Hormonale Steuerung der Biosynthese des Pheromons Phenylacetonitril in Männchen der Wüstenheuschrecke Schistocerca gregaria
Finanzierung:
Haushalt;
Pheromone spielen auch in der Reproduktionsbiologie der Wüstenheuschrecke, Schistocerca gregaria, eine bedeutende Rolle. Die Männchen der Wüstenheuschrecke verwenden in der gregären Phase das Pheromon Phenylacetonitril (PAN, syn: Benzylcyanid) zur chemischen Verstärkung ihrer post-kopulatorischen Bewachung des Weibchens. Das bislang als Aggregationspheromon angesehene PAN dient somit eher als "Courtship Inhibiting Pheromone" und "Abstinon". Seine Bildung und Freisetzung steht unter neurohormonaler Kontrolle durch ein PAN-Biosynthese aktivierendes Neuropeptid (PAN-BAN). Das Peptid soll aus dem Nervengewebe isoliert und charakterisiert werden. Auf dieser Grundlage ist die Beziehung von PAN-BAN zu Sexualreife, Sexualverhalten und Färbung adulter S.-gregaria-Männchen zu klären. Dadurch werden erstmalig Einblicke in die neurohormonale Kontrolle von Heuschreckenpheromonen ermöglicht.

Schlagworte

HPLC, Heuschrecken, Hormon, Neuropeptid, Pheromon
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