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Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG) in Zusammenarbeit mit dem Erich Schmidt Verlag Berlin, gefördert von der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt

Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Das HRG ist ein bedeutendes Standardwerk zur deutschen Rechtsgeschichte. Die erste Auflage des fünfbändigen Buches entstand zwischen 1965 und 1998. Sie gedieh unter maßgeblicher Federführung des Frankfurter Ordinarius für Deutsche Rechtsgeschichte und Kirchenrecht Adalbert Erler. Hunderte von Stichworten geben sowohl im Überblick als auch im Detail Inhalte der Rechtsentwicklung in Deutschland und Europa wieder. Das Werk wurde von der Fachwelt der Rechtsgeschichte, Geschichte, Volkskunde und Germanistik sehr positiv aufgenommen. Eine Neuauflage ist angesichts des Erkenntniszuwachses der vergangenen Jahrzehnte dringend geboten. Der Inhaber des hallischen Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäische, Deutsche und Sächsische Rechtsgeschichte ist für dieses Vorhaben als Mitherausgeber vom Verlag unter Vertrag genommen worden. Von der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt wurde eine befristete halbe Mitarbeiterstelle dankenswerterweise explizit für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt. Zur Zeit wird eine inhaltliche Konzeption für die Neuauflage unter Einbeziehung der profiliertesten Rechtshistoriker der Bundesrepublik erarbeitet. Die Stichwortliste für Band 1 liegt bereits vor und wurde auf dem 34. Deutschen Rechtshistorikertag 2002 in Würzburg der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Die regelmäßigen Herausgeberkonferenzen finden in Marburg/Lahn, Frankfurt am Main und Halle an der Saale statt.

Schlagworte

Lexikon, Rechtsgeschichte, Wörterbuch

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