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Gewalt in intimen Beziehungsformen schwuler Männer
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
MA Sabine Gabriel, Stella Rüger
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
"Häusliche Gewalt" wird gewöhnlich in heterosexuellen Beziehungen als Gewalt gegen Frauen und gegen Kinder verortet. Intime Partnergewalt (intimate partner violence, IPV) existiert jedoch auch in LSBTI*-Beziehungen. Sie ist hier sogar noch einer zusätzlichen Tabuisierungsproblematik unterworfen, weil sie nicht in die Programmatik des gesellschaftlichen Anerkennungskampfes von Minoritäten passt. Vermutlich ist deshalb auch der Wissensstand gering und stützt sich weitgehend auf Forschungsarbeiten aus den USA.

Ziel des Projektes ist die Zusammenstellung des aktuellen Wissensstandes zum Thema "häusliche" Gewalt in schwulen Beziehungsformen. Insbesondere soll das Begriffsverständnis "häuslicher" Gewalt im Kontext schwuler Beziehungsformen rekonstruiert werden und Umgangsweisen im Zusammenhang der Beratung von Betroffenen aufgezeigt werden. Dazu wird (1.) der Forschungsstand umfassend aufgearbeitet, werden (2.) Online-Recherchen vorgenommen und (3.) problemzentrierte Experteninterviews mit Akteuren im rechtlichen, polizeilichen und psychosozialen Feld durchgeführt und ausgewertet. Daraus werden ein Dossier und Informationsmaterialien für eine Beratungseinrichtung erstellt.

Schlagworte

Diskriminierung, Gewalt, Sexualität

Publikationen

2017
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