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Gestufte bewegungsorientierte Reha und Nachsorge bei Patienten mit entzündlichen und nicht-entzündlichen Erkrankungen des Bewegungssystems

Projektbearbeiter:
Kerstin Mattukat
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Das Projekt zielt auf nachhaltige Verbesserungen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, Bewegungsaktivität und des sozialmedizinischen Verlaufs von Rehabilitanden mit den häufigsten chronischen entzündlichen und nicht-entzündlichen Erkrankungen des Bewegungssystems. Dazu wird ein indikationsübergreifendes Kraft?, Ausdauer- und Koordinationstraining während der stationären orthopädisch-rheumatologischen Rehabilitation durchgeführt. Auf Basis eines Belastungstests erfolgt die partizipative Zuweisung der Rehabilitanden zu einer von zwei leistungsgestuften, geschlossenen Trainingsgruppen mit systematischer Motivationsarbeit. Ein Nachsorgebeauftragter fungiert während und nach der stationären Rehabilitation als Ansprechpartner. Die Rehabilitanden werden in der Klinik von fachkundigen Therapeuten und danach durch Haus- und Fachärzte sowie Selbsthilfegruppen und Behindertensportverbände unterstützt. Regelmäßige Impulse zur langfristigen Fortsetzung der geplanten Bewegungsaktivitäten erfolgen innerhalb von sechs Monaten nach Entlassung vorrangig über neue Medien (SMS/E-Mail). Die Wirksamkeit der Intervention wird in einer multizentrischen kontrollierten Studie mit sequenziellem Design im Ein-Jahres-Verlauf untersucht. Die Studienergebnisse bilden die Grundlage für den breiten Einsatz eines indikationsübergreifenden, nach Leistungsfähigkeit gestuften Trainings sowie der individuellen, partizipativen Planung und Förderung der weiterführender Bewegungsaktivitäten während und nach der Rehabilitation.

Schlagworte

Nutzung moderner Kommunikationstechnik, gestuftes Training, orthopädisch-rheumatologische Rehabilitation, weiterführende Bewegungsaktivitäten

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