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Fluvialer Materialtransfer in alpinen Fließgewässersystemen - Mobilität und funktionale Kopplungen
Projektbearbeiter:
Diplom-Geograph David Morche
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Fluvialer Materialtransfer in alpinen Fließgewässersystemen - Mobilität und funktionale Kopplungen
Schutthaldenkomplex im Reintal/Wettersteingebirge (Foto Katterfeld/Morche 16.9.2005)
Die fluvialen Transportbänder in Gebirgsbächen werden von Sohl- und Ufermaterial, von aquatischen lateralen Materiallieferanten, aber auch von direktem Hangeintrag durch Massenbewegungen gespeist. Die aus unterschiedlichen Quellen stammenden Sedimente differieren in ihren Materialeigenschaften und ihrer Transportmobilität. Die Verteilungsprozesse im Längsprofil werden wesentlich gesteuert durch die relative Lage zu Grobmaterialquellen und sind Ausdruck der zeitlichen und räumlichen Varianz des Materialtransfers in alpinen Kaskadensystemen. Aus dem gegenwärtigen Stand der Forschung leitet sich ab, daß bei der Analyse der funktionalen Kopplung von Materialtransfer am Hang- und im Gerinnebett noch gravierende Defizite festzustellen sind. Zur Klärung werden Methoden der Quellendifferenzierung und der Mobilitätsanalyse des Sohlmaterials eingesetzt werden, die auf der Untersuchung der Funktion von Zwischenspeichern und des fluvialen Tranfers sowie der Analyse der unterschiedlichen Eigenschaften von gerinnebürtigem und und hangbürtigem Material beruhen.

Anmerkungen

Die ehem. Bearbeiter M. Unbenannt (bis 04/2003), T. Vetter (bis 05/2004) u. d. Hilfskräfte A. Krause, J. Krumov, A. Neubert, S. Fuchs, E. Hasselwander, C. Katterfeld, H. Redlich, F. Rothe, I. Sahling, T. Schmalfeld, M. Witzsche unterstützten das Projekt.

Schlagworte

Extremereignisse, Fließgewässermorphologie, Stofftransport, fluvialer Materialtransport, funktionale Kopplung
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