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Etablierungsbedingungen und Entwicklung der Phreatophyten- Vegetation im Vorland der Flussoasen am Südrand der Taklamakan, Provinz Xinjiang, China
Projektbearbeiter:
Beatrix Vonlanthen
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Etablierungsbedingungen und Entwicklung der Phreatophyten- Vegetation im Vorland der Flussoasen am Südrand der Taklamakan, Provinz Xinjiang, China
Unterirdische Ausläufersprosse von Alhagi sparsifolia (Qira, Xinjiang, China, August 2004)
Die Vegetation im Umfeld von Flussoasen am Südrand der Taklamakan in China hat eine entscheidende Bedeutung für den Schutz der Siedlungen und des Kulturlands vor windgetragenem Schluff aus der offenen Wüste. Gleichzeitig bietet sie eine wichtige Quelle für Winterfutter, Brennholz und Baumaterial für die lokale Bevölkerung.Unter den extrem trockenen Klimabedingungen und den äußerst geringen Bodenwassergehalten ist die Existenz von ausdauernden Pflanzenarten nur bei Anschluss an das Grundwasser möglich. Neuetablierungen sind nur im Überflutungsbereich der periodisch wasserführenden Flüsse möglich. Das Ziel dieses Projekts ist es zu ermitteln, wie sich diese Vegetation in der Vergangenheit etablieren konnte und wie sie sich heute regenerieren kann. An den sechs mengenmäßig wichtigsten Arten des Vorlandes wird untersucht, ob für ihre Etablierung artspezifische Grundwasserregime erforderlich sind und ob Beweidungsresistenz und schnelles vertikales Wurzelwachstum entscheidende Merkmale für eine erfolgreiche Etablierung sind. Da alle mehrjährigen Arten im Vorland sich durch eine klonale Wachstumsform auszeichnen, soll geprüft werden, ob aus seltenen Etablierungsereignissen besonders große Klone entstehen und ob deren Größe artspezifisch und vom Klonalter und der Grundwasserentfernung abhängig ist.

Schlagworte

AFLP, Grundwasser, Keimung, Klonalter, Klongröße, Mikrosatelliten, Phreatophyten, Populationsstruktur, Regeneration, Tarim-Becken, klonales Wachstum, vegetative Vermehrung
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