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Erstellung eines ersten Konzepts zur Errichtung eines Museums im Kloster Zehdenick
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Zehdenick wurde im Zuge der Reformation in Brandenburg 1541 visitiert und in ein evangelisches Adeliges Fräuleinstift umgewandelt. Dieses bestand bis 1945. 1946 unterstellte man Kloster Zehdenick der Landeskirche. Heute ist es ein Evangelisches Stift unter der Leitung einer Stiftamtfrau.

Die Gebäude des ehemaligen Klosters befinden sich in unterschiedlichem Erhaltungszustand. So sind von der Kirche nur noch Reste erhalten, das Dormitoriumsgebäude steht in seinen Umfassungsmauern, ein Kreuzgangsflügel mit Nebenräumen und ein weiterer Gebäudeflügel sowie das Dominat sind erhalten. Sie werden in unterschiedlicher Weise genutzt (Ausstellungsräume, Räume der Jungen Gemeinde, Beratungsstelle für Ehe- und Familienfragen, Posaunenwerk etc.) bzw. sind nicht durchweg in Anspruch genommen. Hinzu kommen Grünflächen (Garten, Streuobstwiese, Kreuzgarten).
Museal nutzbare Ausstellungsstücke sind vor Ort derzeit nur wenige vorhanden, doch gehört ein mittelalterlicher Kelch (derzeit im Dom zu Brandenburg aufbewahrt) und insbesondere ein Altartuch aus dem frühen 14. Jahrhundert (derzeit als Leihgabe in der Nikolaikirche zu Berlin aufbewahrt) dazu. Gerade letzteres bietet hervorragende Möglichkeiten, die Geschichte und Bedeutung des Standorts sowie sein religiöses Potential zu kommunizieren.
Beim Projekt wird es daher um die Entwicklung eines ersten Grundkonzepts gehen, das die Eruierung von Raumnutzungskonzepten, eines Alleinstellungsmerkmals und der musealen Erschließung und Entwicklung des spezifischen religiösen (christlichen) Potentials des Ortes (verlässliche Gebetszeiten) beinhalten soll.

Schlagworte

Kloster, Museum, Zehdenick, Zisterzienserinnenkloster
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