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Entwicklung geeigneter Verfahren im Labormaßstab zur Synthese funktionalisierter Sterculsäureabkömmlinge auf Basis nachwachsender Rohstoffe
Projektleiter:
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Dieses Forschungsvorhaben befasst sich mit der Entwicklung eines Syntheseverfahrens von Sterculsäure bzw. Sterculsäurederivaten, die auf Grund ihrer zu erwartenden Eigenschaften einen technischen Einsatz als Sikkativ bzw. Netzwerkbildner in der Lacke- und Farbenbereitung spielen könnten. Grundlage für diese Eigenschaft ist das strukturelle Merkmal des Cyclopropenringes, welches auf Grund seiner starken Ringspannung dazu neigt, leicht unter Ringöffnung abzureagieren. Im Rahmen dieses Projektes soll überprüft werden, ob es gelingt durch die Verwendung von HO-Sonnenblumenöl als Rohstoff über die Zwischenstufe der Stearolsäure Derivate der Sterculsäure zu produzieren, die den oben genannten Anwendungen entsprechen und ob die aus dem natürlichen Material isolierbare Ölsäure hinsichtlich den Kriterien der Reinheit schon genügt oder ob eine Zwischenanreicherung der Ölsäure auf ein bestimmtes Maß notwendig ist. Weiterhin soll an Hand von Modellsubstanzen dann die Fähigkeit der Sterculsäure bzw. deren Derivaten zur Vernetzung und die Verträglichkeit mit verschiedenen Pigmenten überprüft werden.

Schlagworte

Lacke und Farben, Sterculsäure, Synthese
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