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ENERGy - Empowered NEtwoRk manaGement
Projektbearbeiter:
Thomas Bangemann
Finanzierung:
Bund;
Kommunikationssysteme werden heutzutage zumeist technologieorientiert entwickelt; sie werden für verschiedene Anforderungen optimiert, z.B. für hohe Datenraten, hohe Durchsatz­raten oder für spezifische Ende-zu-Ende Verzögerungen. Es werden optimale Lösungen für jede dieser Zielstellungen entwickelt und eingesetzt. Als Konsequenz ergibt sich, dass ein Netzwerk, das verschiedene dieser Ziele erreichen möchte, in einem Flickenteppich heterogener Lösungen mit vielen Systemübergängen endet. Deshalb ist das Management dieser Netzwerke zur Erfüllung der Anforderungen von Endbenutzern nur schwer zu erreichen. Weiterhin bringt jede dieser Lösungen ihre eigenen, nicht kompatiblen Management-Tools und Schnittstellen mit. Daher arten Operations Support Systems (OSS), die einem Unternehmen die Beobachtung, Analyse und das Management von Netzwerksystemen erlauben, in immer größere Gebilde aus, die allein die Hälfte ihrer Investitionen benötigen, um ungleiche Systeme zu integrieren. Das ist viel Aufwand, der besser in die Erweiterung der Funktionalität der OSS investiert würde, damit der Endbenutzer zufrieden gestellt werden kann. Die Herausforderungen des ENERGy-Projekts sind es, die Komplexität, die durch die Heterogenität der Netzwerke bedingt ist, zu bewältigen und zuverlässige Dienste mit einer hohen Dienstgüte und minimalen Ausfallzeiten automatisiert zu ermöglichen.

Im Rahmen des ENERGy Projekts soll daher koordiniertes Management von heterogenen Netzwerkdiensten und Ressourcen ermöglicht, die Komplexität des Netzwerk­manage­ments vereinfacht und eine Kostensenkung bei Steigerung der Netzwerk­qualität erreicht werden. Die Hauptschwerpunkte des ENERGy-Projekts sind die Automation des Managements von Diensten und Richtlinien, web-basiertes Netzwerkmanagement, Sicherheitsmanagement sowie Tele-Management. Hierzu wird die Integration aller Netzwerklösungen, auch zukünftiger, in ein offenes Framework für Verwaltungssysteme vorangetrieben, wodurch die Automatisierung des Managements wie kooperatives Monitoring, Konfiguration oder Rekonfiguration des Netzwerks, ermöglicht wird.

Aufgabe des ifak in diesem Projekt ist es, die Nutzer von industriellen Netzwerken zu vertreten, damit auch industrielle Netzwerke mit den Netzwerken globaler Netzwerk­an­bie­ter zusammen­arbeiten können.

Schlagworte

Kommunikationssystem
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