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Elektronische Märkte in Service-Orientierten Architekturen
Projektbearbeiter:
Dipl. Wi.-Inf. Falk Kretzschmar
Finanzierung:
Haushalt;
Zahlreiche Konzepte des E-Business, wie beispielsweise das Supply Chain Management, beinhalten die Automatisierung, Reorganisation und Flexibilisierung von Geschäftsprozessen. Mit dieser Transformation vollzieht sich ein zunehmender Wandel von monolithischen Anwendungssystemen hin zu modularen, komponentenorientierten Architekturen. Derzeit werden hierzu sogenannte Service-Orientierte Architekturen (SOA) diskutiert, in denen die einzelnen Anwendungskomponenten miteinander über einen zentralen Verzeichnisdienst in Kontakt treten und Dienste austauschen.
Derartige digitale Dienstleistungsbeziehungen haben nicht nur innerhalb von Unternehmen, sondern mittels einer Web-basierten Infrastruktur auch zwischen Unternehmen und damit wirtschaftlich unabhängigen Instanzen wachsende Bedeutung. Damit stellt sich neben der im Bereich der verteilten Systeme der Informatik untersuchten technischen Koordination zunehmend auch die Frage nach einer ökonomischen Koordination der beteiligten Komponenten bzw. Akteure. Innerhalb der SOA fehlt der Aspekt der ökonomischen Koordination jedoch bisher.
Im Projekt werden die Erweiterungsmöglichkeiten der SOA um eine derartige ökonomische Koordination untersucht. Hierzu können neben Verhandlungen über den Preis auch weitere Parameter wie Funktionsumfang oder Qualität der ausgetauschten Dienstleistung zählen. Grundlage für den Entwurf und die vergleichende Bewertung geeigneter Architekturen soll dabei eine ebenfalls zu entwickelnde Taxonomie möglicher Anwendungsszenarien hinsichtlich von Aspekten wie der Marktform und der Reife der vorhandenen Ontologien bilden.

Schlagworte

Elektronische Märkte, Service Orientierte Architekturen, Web-Services
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