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Elektrochemische Behandlung von Kühlschmierstoffen
Finanzierung:
BMWi/AIF;
In Zusammenarbeit mit einem Kühlschmierstoffhersteller sowie mehreren Anwendern wurde die elektrochemische Entfernbarkeit von Kupfer (partiell auch Cobalt) aus Kühlschmierstoffen mit den Zielstellungen der Standzeitverlängerung und Entsorgung untersucht. Schwerpunkte lagen auf der Behandlung neuer synthetischer Kühlschmierstofflösungen. Kinetische und Laborzellenuntersuchungen zeigten als Hauptproblem die Entstehung von Ablagerungen an der Anode, Einflußfaktoren konnten aufgezeigt werden.
Als beste Behandlungsstrategie erwies sich die Verwendung von Elektrolysereaktoren mit rotierenden Anoden unter relativ hohen Stromdichtebelastungen (ca. 1000 A/m²). Die Kupferabscheidung war bis in den mg/l-Bereich möglich. Ein technischer Reaktor konnte entwickelt und unter praktischen Bedingungen erprobt werden. Neben der Elektrolyse wurde auch mit geringerem Erfolg die Elektrokoagulation sowie die Direktelektrolyse von Emulsionen bzw. filtrativ abgetrennten Emulsionsrestlösungen getestet. Arbeiten mit einer Labokläranlage zeigten die gute Abbaubarkeit der entkupferten Kühlschmierstofflösungen bzw. erlaubten eine Quantifizierung des Kupfereinflusses auf die Abbaubiologie.

Anmerkungen

<img src="http://www.ttz.uni-magdeburg.de/fodb/Bilder/HS_Anhalt_Bergmann11.jpg"><br>Entwickelte Elektrolysezellen mit rotierenden Anoden

Schlagworte

Elektrolyse, Kühlschmierstoff, Umweltschutz, cooling lubricant
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