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Effekte moderater sportlicher Aktivität auf motorische und psycho-soziale Variabalen von Senioren
Finanzierung:
Haushalt;
Im Zentrum des Projekts stand die Frage nach Effekten von Sport, Spiel und Bewegung auf motorische und psycho-soziale Variablen von Senioren.An der Studie nahmen insgesamt 87 Personen teil. Das Mindestalter aller Probanden der Studie wurde auf 50 Jahre festgelegt. Es wurde ein quasi-experimentelles Untersuchungsdesign realisiert. Die Gesamtstichprobe unterteilte sich in drei Gruppen mit verschiedenen bzw. mit keiner Interventionen (die über einen Zeitraum von 14 Wochen kontrolliert durchgeführt wurden).Insgesamt 18 Personen gehörten der Englischgruppe (Placebo-Aufmerksmakeits-Gruppe) an. Die Kontrollgruppe (ohne Intervention) bestand aus 28 sportabstinenten Personen. Die Sportgruppe (VG) rekrutierte sich aus 41 Personen. In allen Gruppen war der Frauenanteil überdurchschnittlich hoch. Es konnte ein univariater Interaktionseffekt Gruppe X Zeit lediglich für die wahrgenommene Fitness nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass eine kontinuierliche und systematisch durchgeführte körperliche Aktivität lediglich die körpernahen Variablen des Selbstkonzepts positiv beeinflussen kann. Zumindest wird dieses Ergebnis nun schon mehrfach konsistent aufgeführt. Weder im Angst-Beschwerdesyndrom noch im Konstrukt der Ressourceneinschätzungen konnten in den hier berichteten Studien weitere Interaktionseffekte festgestellt werden. Es fällt darüber hinaus auf, dass der gefundene Effekt im Körperkonzept in der Seniorensportstudie stabil bleibt, wenn die körperliche Aktivität aufrechterhalten wird. Somit wäre eine langfristige Teilnahme an moderatem, nicht wettkampforientierten Training zu empfehlen, insbesondere dann wenn Defizite im Selbstkonzept vorliegen, wobei das Körperkonzept im Gesamtkontext am meisten von körperlicher Aktivität zu profitieren scheint.

Schlagworte

Ergebnisevaluation, Seniorensport
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