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"Die Bedeutung des Körpers. Eine biografische Studie von Berufstanzenden"
Projektleiter:
Finanzierung:
Haushalt;
Der Untersuchungsfokus sind biografische Prozesse des subjektiven Erlebens von Körper(lichkeit). Das narrative Interview, in dem die Interviewten ein hohes Maß an Selbststrukturierung vornehmen müssen (Schütze 1983), ist die gewählte Erhebungsmethode, die den prozessualen Aspekt im Untersuchungsfokus bedient. Im Zentrum stehen Biografien von semiprofessionellen und professionellen Balletttänzerinnen und -tänzern, die dem Tanzen aktiv nachgehen beziehungsweise nachgegangen sind. Der Entscheidung dieser Fallauswahl gingen u. a. Überlegungen hinsichtlich des Sprechens über den Körper voraus (vgl. Abraham 2002; Wiedemann 1995). Mit der Soziolinguistischen Prozessanalyse, als angeschlossene Auswertungsmethode, geraten lebensgeschichtlich relevante Handlungs- und Wahrnehmungsprozesse in einer sequenziellen Ordnung biografischer Erfahrungsaufschichtungen in den Blick (vgl. Schütze 1983; 1984; 1987). Die Anwendung derer erfolgt insbesondere in Anlehnung an die Verfahrensvorschläge der Anmerkung Schützes (2016). Im Hinblick auf konzeptionelle Überlegungen zum Untersuchungsfokus ist nicht nur die Frage zentral, welche Prozessstruktur(en) einer Erfahrung zugrunde liegt bzw. liegen, sondern v.a. auch die Frage, welche körperbezogenen Orientierungen eine Erfahrung flankieren. Die Verfahrensschritte der Soziolinguistischen Prozessanalyse werden durch einen Fokus auf Körperbezüge (denkbar sind auch Nichtbezüge) ergänzt

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