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Detektion von Online Harassment und Cyber Bullying in nutzergenerierten Textinhalten von Web 2.0 Applikationen

Projektbearbeiter:
MSc WI Uwe Bretschneider
Finanzierung:
Haushalt;
Web 2.0 Applikationen bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, aktiv an der Inhaltserstellung zu partizipieren. Besonders soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook und Twitter, erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Nutzer legen dort unter anderem Profile an, pflegen öffentliche Seiten, publizieren Feedback in Form von Kommentaren und schreiben Textnachrichten untereinander. Häufig besteht die Möglichkeit, nutzergenerierte Inhalte anonym und ohne inhaltliche Restriktionen zu erstellen. Dadurch entstehen allerdings auch Gefahren, insbesondere der Missbrauch von Web 2.0 Applikationen für beleidigende Kommunikation zwischen den Nutzern. Eine spezielle Form von beleidigender Kommunikation ist Online Harassment, das den Versand elektronischer Nachrichten mit dem Ziel, psychischen Schaden bei einem Opfer auszulösen, bezeichnet. Der wiederholte Versand von Online Harassment Nachrichten durch denselben Täter an dasselbe Opfer wird als Cyber Bullying definiert. Online Harassment und Cyber Bullying können schwerwiegende psychische Schäden, wie z.B. Depressionen, auslösen.

Aufgrund der großen Menge von nutzergenerierten Inhalten in Web 2.0 Applikationen ist eine manuelle Verarbeitung nur sehr eingeschränkt und unter hohen Kosten möglich. Das Ziel des Forschungsprojekts ist, mithilfe von automatisierten Verfahren Online Harassment und Cyber Bullying innerhalb von nutzergenerierten Textinhalten durch die Konzeption und Entwicklung von Software-Artefakten zu erkennen. Auf Basis dieser Artefakte können Systeme zum automatisierten oder halbautomatisierten Umgang mit beleidigender Kommunikation realisiert werden.

Schlagworte

Cyber Bullying, Online Harassment

Publikationen

2016
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2014
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Kontakt

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