Die combi-RISC-Studie - Kombination von Strahlentherapie und Immun-Checkpoint-Inhibition bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem und metastasiertem kutanem Plattenepithelkarzinom
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
André Glowka
Finanzierung:
Industrie;
Die Inzidenz von lokal fortgeschrittenen und metastasierten kutanen Plattenepithelkarzinomen (cSCC) steigt aufgrund der zunehmenden UV-Exposition und der Bevölkerungsalterung. Während die PD-1-Blockade mit Cemiplimab das Überleben bei inoperablem oder metastasiertem cSCC deutlich verbessert hat, bleiben die Ansprechraten bei immungeschwächten Patienten und bei Tumoren, die in nicht UV-exponierten Gebieten entstehen, begrenzt.
Die definitive Strahlentherapie (RT) erzielt lokale Kontrollraten von bis zu 90-95 % und bietet eine rasche Linderung der Symptome, doch ist ihr kuratives Potenzial bei ausgedehnten oder metastasierten Erkrankungen begrenzt. Präklinische Daten deuten darauf hin, dass die RT die Anti-Tumor-Immunität verstärken kann, indem sie die Freisetzung von Tumorantigenen erhöht und die Immunaktivierung anregt, was möglicherweise zu Synergien mit der PD-1-Blockade führt. Klinische Synergieeffekte zwischen RT und Immuntherapie ("Radioimmuntherapie") wurden bei Melanomen, Lungen- und Kopf-Hals-Tumoren nachgewiesen, aber für cSCC gibt es kaum Belege.
Diese retrospektive multizentrische Studie zielt darauf ab, das Gesamtüberleben von Patienten zu bewerten, die mit einer kombinierten RT und Cemiplimab im Vergleich zu einer Standard-RT oder Chemoradiotherapie behandelt werden. Zu den sekundären Zielen gehören die Bewertung des progressionsfreien Überlebens, der Behandlungsmuster bei älteren und immungeschwächten Patienten sowie der Toxizitätsprofile.
Bislang wurden 574 Patientenfälle aus 26 deutschen und österreichischen Hautkrebszentren gesammelt. Vorläufige Daten deuten auf ein verbessertes progressionsfreies Überleben für Patienten hin, die gleichzeitig mit RT und PD-1-Inhibition behandelt werden, wobei die Toxizität überschaubar ist.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 29.12.2025
Die definitive Strahlentherapie (RT) erzielt lokale Kontrollraten von bis zu 90-95 % und bietet eine rasche Linderung der Symptome, doch ist ihr kuratives Potenzial bei ausgedehnten oder metastasierten Erkrankungen begrenzt. Präklinische Daten deuten darauf hin, dass die RT die Anti-Tumor-Immunität verstärken kann, indem sie die Freisetzung von Tumorantigenen erhöht und die Immunaktivierung anregt, was möglicherweise zu Synergien mit der PD-1-Blockade führt. Klinische Synergieeffekte zwischen RT und Immuntherapie ("Radioimmuntherapie") wurden bei Melanomen, Lungen- und Kopf-Hals-Tumoren nachgewiesen, aber für cSCC gibt es kaum Belege.
Diese retrospektive multizentrische Studie zielt darauf ab, das Gesamtüberleben von Patienten zu bewerten, die mit einer kombinierten RT und Cemiplimab im Vergleich zu einer Standard-RT oder Chemoradiotherapie behandelt werden. Zu den sekundären Zielen gehören die Bewertung des progressionsfreien Überlebens, der Behandlungsmuster bei älteren und immungeschwächten Patienten sowie der Toxizitätsprofile.
Bislang wurden 574 Patientenfälle aus 26 deutschen und österreichischen Hautkrebszentren gesammelt. Vorläufige Daten deuten auf ein verbessertes progressionsfreies Überleben für Patienten hin, die gleichzeitig mit RT und PD-1-Inhibition behandelt werden, wobei die Toxizität überschaubar ist.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 29.12.2025
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Kontakt
Priv.-Doz. Dr. med. habil Daniel Medenwald
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsklinik für Strahlentherapie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6715791
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