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CheckPoint-C Anonyme Crystalsprechstunde
Projektbearbeiter:
Dipl. med. Peter Jeschke, Prof. Dr. med. Andreas Klement
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Das interdisziplinäre Projekt Check-Point-C eine anonyme Sprechstunde für Crystal-Konsumenten in Halle

Zielstellung des Projektes

Ziel des Projektes war das Entwickeln einer Crystal-Sprechstunde, die von einer überwiegend jungen Zielgruppe mit illegalisiertem Drogenkonsum tatsächlich angenommen  wird. Akteure sollten deshalb insbesondere junge Menschen sein, die als Peers akzeptiert werden: Studenten der Medizin und der Sozialarbeit, die unter Experten-Anleitung arbeiten.
Umgesetzt wurde dieses Anliegen durch ein kostenfreies, anonymes, niedrigschwelliges und parallel zur den Versorgungsstrukturen etabliertes Angebot. Die Projektleiter Dipl. med. Peter Jeschke von der Ostdeutschen Arbeitsgemeinschaft Suchtmedizin, Prof. Dr. med. Andreas Klement aus der medizinischen Fakultät der Universität Halle und Prof. Dr. habil. Gundula Barsch aus dem Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur der Hochschule Merseburg entwickelten das Konzept einer Einrichtung, in die eine anonyme Arztsprechstunde eingebunden ist. Mit dieser Grundidee wurde auf die positiven Erfahrungen Bezug genommen, die mit der 2002 in Rostock installierten Ecstasy-Sprechstunde gesammelt wurden.
Bei dem hier vorgestellten Projekt CheckPoint-C handelt es sich um eine, auf Crystal bezogene medizinische und psychosoziale Diagnostik, mit der an die durchaus vorhandenen gesundheitlichen Bedürfnisse von Crystal-Konsumenten angeknüpft wurde. Über die Inanspruchnahme dieser durch Peers angebotenen Leistung, sollen den Crystal-Konsumenten frühzeitig Rückmeldungen über die physischen und psychischen Folgen ihres Konsums vermittelt und ihnen in diesem Zusammenhang auch eine psychosoziale Beratung angeboten werden. Daran war zugleich die Erwartung gebunden, an die Crystal-Konsumenten professionelle Information und Aufklärung heranzutragen, über die Vermittlung von Safer-Use-Botschaften und Harm Reduction sekundärpräventiv wirksam zu werden und irreparablen Schäden an ihrer biopsychosozialen Gesundheit zuvorzukommen.

Schlagworte

Behandlungsforschung, Suchtprävention
Kontakt
Prof. Dr. Gundula Barsch

Prof. Dr. Gundula Barsch

Hochschule Merseburg

Soziale Arbeit, Medien, Kultur

Geusaer Str.

06217

Merseburg (Saale)

Tel.+49 3461 462254

Fax:+49 3461 462205

gundula.barsch@hs-merseburg.de

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