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Charakterisierung und Modifikation der aktiven Zentren für die heterogen katalysierte Partialoxidation von Methanol über Kupfer
Projektbearbeiter:
rer.nat. Ina Wirth
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Die Partialoxidation von Methanol zu Formaldehyd ist, obwohl technisch bedeutsam, wissenschaftlich noch weitgehend unverstanden: Es existieren gravierende Widersprüche qualitativer Art zwischen mechanistischen Voraussagen der Oberflächenphysik und katalytischen Beobachtungen. Ein komplexes Szenario von Ratenoszillationen bei unterschiedlichsten Betriebsbedingungen kann nur zu einem geringen Teil auf einen Wechsel des Katalysators zwischen oxidischen und metallischen Zuständen zurückgeführt werden. Es wird eine Strategie vorgeschlagen, um die Natur der aktiven Zentren zu erfassen und ihre Reaktivität durch gezielte Modifikationen am Katalysator auszuloten. Ein Instrumentarium von Methoden soll die Struktur und Reaktivität des Katalysators und die Reaktivität und Dynamik absorbierter Spezies im Bereich des Ultra-hochvakuums (UHV) bis zum technisch relevanten Atmosphärendruck aufklären. Der Beeinflussung der katalytischen Wirksamkeit durch mechanische Beanspruchung wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Eine Strukturierung des Katalysators in mikroskopischen und nanoskopischen Dimensionen soll es erlauben, lokale elektronische Eigenschaften und Phänomene der Oberflächendiffusion gezielt zu studieren.

Anmerkungen

Das Projekt ist Teilprojekt im Schwerpunktprogramm "Brückenschläge zwischen idealen und realen Systemen in der heterogenen Katalyse"

Schlagworte

Katalysator, Katalysatorcharakterisierung, Kupfer, Methanol, Partialoxidation
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