Forschungsportal Sachsen-Anhalt
« Projekte

Bewirtschaftungspläne zur WRRL 2015: Auswertung und Harmonisierungserfordernisse

Finanzierung:
Bund;
Die Mitgliedstaaten sind nach EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) dazu verpflichtet, Bewirtschaftungspläne (Art. 13 WRRL) und Maßnahmenprogramme (Art. 11 WRRL) für jede Flussgebietseinheit aufzustellen. Im März 2010 wurden die ersten Flussgebietsbewirtschaftungspläne der Europäischen Kommission übermittelt, damit begann der erste Bewirtschaftungszyklus. Im März 2016 werden die Ergebnisse der Flussgebietsbewirtschaftungspläne des zweiten Zyklus an die Europäische Kommission übermittelt. Die Entwürfe der zweiten Bewirtschaftungspläne wurden bereits am 22. Dezember 2014 veröffentlicht.
Im Rahmen des Vorhabens "Gewässerzustand 2010, Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme zur Wasserrahmenrichtlinie sowie Handlungserfordernisse des Bundes" (UBA POM II) wurde eine zusammenfassende Broschüre über die Ergebnisse der ersten Flussgebietsbewirtschaftungspläne erstellt. Diese Broschüre soll nun auf Grundlage der zweiten Bewirtschaftungspläne aktualisiert und fortgeschrieben werden. Dafür sind die wissenschaftlichen Grundlagen zu schaffen.
In einem weiteren Vorhaben "Weiterentwicklung und Harmonisierung von Strategien und Methoden der Bewirtschaftungs- und Maßnahmenplanung in den Flussgebieten" wurde unter anderem der Harmonisierungsprozess bei der Umsetzung der WRRL in Deutschland begleitet. Trotz zahlreicher Aktivitäten zur Verbesserung von Konsistenz und Transparenz bei der Erarbeitung der Pläne, wie z.B. die Gründung der LAWA Kleingruppe Flussgebietsbewirtschaftung, besteht weiterhin Harmonisierungsbedarf hinsichtlich der Methoden und Vorgehensweisen. Dieser soll auf Grundlage der zweiten Bewirtschaftungspläne analysiert und mögliche Best-Practice-Beispiele identifiziert werden.

Schlagworte

Bewirtschaftungspläne

Kontakt