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Bestimmung von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP)
Projektbearbeiter:
Christin Dautz
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Zyklisches Guanosinmonophosphat (cyclic guanosine monophosphate, cGMP) ist ein wichtiger Sekundärbotenstoff in biologischen Systemen. Es wird durch die Enzymfamilie der Guanylatzyklasen synthetisiert, wobei diese in ihrer Aktivität durch Botenstoffe wie Peptidliganden oder Stickstoffmonoxid (NO) gesteuert werden. Wesentliche biologische Funktionen wie die Schaltung von Ionenkanälen oder die Aktivierung von Enzym-Kinasen werden durch cGMP gesteuert. Die Aktivität von cGMP wird durch seine Umwandlung in Guanosinmonophosphat durch Phosphodiesterasen gesteuert. Therapeutische Eingriffe in diesen Ablauf werden z.B. durch den Einsatz von Phosphodiesterasehemmern wie Sildenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion oder der pulmonalen Hypertonie ermöglicht.
Im Rahmen dieses Projekts soll ein zuverlässiges und sensitives Messverfahren für cGMP auf der Basis von Flüssigchromatographie gekoppelt an Tandem Massenspektrometrie (LC-MS/MS) entwickelt werden. Dazu soll ein mit stabilen Isotopen markiertes cGMP Analogon synthetisiert werden, um als interner Standard im Messverfahren zum Einsatz zu kommen.
Das validierte Verfahren soll zur Messung von cGMP in Humanplasma und Zellkulturen zum Einsatz kommen, um die Synthese- und Abbauraten von cGMP in biologischen Systemen unter verschiedenen endo- und exogenen Einflussfaktoren zu untersuchen.

Schlagworte

Botenstoff, Humanplasma, Zellkultur, cGMP
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