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Bestimmung von SDMA und ADMA als Prediktoren des klinischen Verlaufs nach Reanimation

Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Die beiden Metabolite der Aminosäure Arginin, symmetrisches und asymmetrisches Dimethylarginin, SDMA und ADMA, sind in der kardiovaskulären Forschung als unabhängige Parameter für die Vorhersage verschiedener Krankheitsbilder bekannt. Der SDMA-Plasmaspiegel bildet sehr empfindlich die glomeruläre Filtrationsrate ab und kann daher zur frühzeitigen Erkennung von einer sich verschlechternden Nierenfunktion herangezogen werden. Erhöhte ADMA-Spiegel sind als Marker für eine Vielzahl kardiovaskulärer Erkrankungen bekannt und können die Wahrscheinlichkeit von zukünftigen kardiovaskulären Ereignissen vorhersagen.

Im Rahmen dieses Projekts sollen die Plasmaspiegel von SDMA und ADMA im Plasma von Patienten verfolgt werden, die nach Herz-Kreislauf Stillstand reanimiert worden sind. Ziel der Untersuchungen ist, ob SDMA und ADMA die Schwere und den Endpunkt des klinischen Verlaufs vorhersagen können.

Die Bestimmung von SDMA und ADMA in Plasmaproben wird in unserem Institut nach einem von uns entwickelten und publizierten(1) Verfahren durchgeführt. Die Untersuchung erfolgt in Kooperation mit Herrn PD Dr. Götte, Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie.

Schlagworte

ADMA, Reanimation, SDMA

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