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Beitrag zur Verminderung des Nitratproblems im Trinkwasser mittels Einsatz von Ionenaustauschern und deren Eluatregenerierung durch elektrochemische Reduktion
Finanzierung:
Bund;
Ziel des Vorhabens war es, eine Technologie zu erstellen, die in der Reinigung von Grundwässern mittels Ionenaustauscher und in einer nachfolgenden elektrochemischen Reduktion des nirathaltigen Eluats auf der Basis von Hyrogencarbonat bestand. Die Arbeiten wurden bis in den Technikumsmaßstab der kombinierten Anlage geführt. Von den vielen getesteten Elektrodenmaterialien erwies sich Kupfer als das Material mit der höchsten Aktivität. Diamantelektroden waren nicht beständig. Im eigenen Labor aufgetragene Pd-Cu-Schichten zeigten interessante kinetische Effekte, die noch weiteruntersucht werden sollen. Die im sauren Milieu beobachtete Nitratreduktion zum Stickstoff konnte für das gegebene System nicht aufgefunden werden. Ammoniak ist häufiges Endprodukt, was jedoch technologisch toleriert werden kann. Zwei Reaktorkonstruktionen wiesen im Vergleich mit anderen bedeutend günstigere Nitratabbaueigenschaften auf - die im eigenen Haus entwickelte Wälzkathodenzelle sowie eine Zelle vom Chemelec-Typ. Auch aus diesen Gründen wurden eine neue Korrelation zur Berechnung des Stofftransportkoeffizienten für die Wälzkathodenzelle sowie neue mathematische Modelle zur Reaktorbeschreibung aufgestellt.

Anmerkungen

<img src="http://www.ttz.uni-magdeburg.de/fodb/Bilder/HS_Anhalt_Bergmann9.jpg"><br>Neuentwickelte Reaktorvariante des VMPB-Reaktors<p> <img src="http://www.ttz.uni-magdeburg.de/fodb/Bilder/HS_Anhalt_Bergmann10.jpg">

Schlagworte

Nitratbelastung, Trinkwasser, Umweltschutz, Verfahrenstechnik
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